Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
4
unterlassen, irgendeine Isohypse östlich der för 650 m zu ziehen
(aus FRrRÖDINS Ziffern hätte er fernerhin eine solche sowohl für
600 wie für 550 m erhalten können).
In den letzten Sommern mit einer Untersuchung des, im Gegen-
satz zum Torne Träsk-Gebiete wenig bekannten Niederfjeldgebietes
im östlichen Teile von Torne Lappmark beschäftigt, war ich ge-
zwungen, mir auch über die Verhältnisse in dem benachbarten
Niederfjeldgebiete von Lule Lappmark ein eigenes Urteil zu bilden.
Wahrscheinlich hätte ich dieses erst in einem breiteren Zusam-
menhange vorgelegt, wenn nicht ein neuer Umstand dazugekom-
. men wäre. Ich hatte nämlich gehofft, dass FRÖDIN seine An-
sichten in den betreffenden Punkten jetzt selbst geändert hätte
und diesen Teil seiner Arbeit als eine kleine Übereilung betrach-
tete, über die er am liebsten den Schleier der Vergessenheit breiten
wollte. Indessen zeigt es sich, dass ihm ein solcher Gedanke
ferne liegt. Ganz im Gegenteil hat er in einem Aufsatz (FRÖDIN
1920), der den Zusammenhang zwischen den alpinen Waldgrenzen
und der Lufttemperatur behandelt, seine bemerkenswerte Ent-
deckung aus dem Jahre 1915 aufs neue hervorgehoben, dass näm-
lich auf einigen der östlichsten isolierten Fjelde in Lappland die
höchste Waldgrenze von Nadelbäumen gebildet wird, während
die obere Grenze des Birkenwaldes weit darunter liegt (l. c. S.
173). Es scheint, als ob er sogar diese Entdeckung einem teilweise
neuen Leserkreise hätte mitteilen wollen, der sich wahrscheinlich
nur in Ausnahmsfällen die Mühe nehmen würde, das Primär-
material über die Frage aufzusuchen. Denn während der Aufsatz
FRÖDINS von 1920 französisch geschrieben ist, ist das Resume
seiner Arbeit von 1916 deutsch geschrieben. In der letztgenannten
Arbeit werden überdies alle Angaben, die gerade diese Verhält-
nisse berühren, nur schwedisch mitgeteilt.
Schliesslich hat FRÖDIN dadurch, dass er noch einmal die Angaben
SAMUELSSONS über die Fichte als den höchsten waldbildenden Baum
auf den östlichsten Bergen von Dalarne (SAMUELSSON 1914 und 1917)
in die Diskussion hineinzieht, den Schein erweckt, als wären in
der Regel die Nadelbäume und nicht die Birke die höchsten Wald-
bildner im östlichsten Schweden, wiewohl sich dies wegen der
geringen Anzahl höherer Gipfel dort nur an einzelnen, weit ent-
fernten Punkten konstatieren lässt, eine Ansicht, die er übrigens
schon 1916 (S. 58) angedeutet hatte.
Darum bringe ich die folgende kurze Darstellung der Wald-
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>