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5 -
grenzenverhältnisse im östlichen Nord-Lappland schon jetzt neben
einer Kritik der Frödinschen Angaben, obwohl die Verhältnisse
für mich durch Mangel an Zeit und das Fehlen aller Literatur
wenig günstig sind, und obwohl es sich von Anfang an nur um
“deux petits monts^ handelt.
Was die Ziffern und Photographien Fródins betreiis der
Waldgrenzen tatsáchlich lehren.
Vertieft man sich in die Fródinsche Darstellung betreffs der
östlichen Niederfjelde, denen nach seinen Angaben die Birkenwald-
region fehlt, so findet man bald, dass diese Darstellung in vielen
Punkten widerspruchsvoll ist. Man möchte über eine solche Art
von wissenschaftlicher Behandlung sogar ziemlich scharfe Worte
sebrauchen. Doch, mógen hier nur die Tatsachen selbst sprechen.
Sieht man zunächst auf die vorhin erwähnte Figur, in der
FRÖDIN seine Ansicht über den Verlauf der Waldgrenzen zusam-
mengefasst hat, so wundert man sich sofort darüber, dass die
Birkenwaldgrenze, nachdem sie auf ihr niedriges Niveau auf dem
Nautanen mindestens 56 m unter die Kiefernwaldgrenze hinab-
gesunken ist, nach Osten zu nicht mehr weiter fällt, sondern, wie
erwähnt, im Gegenteil wieder etwas ansteigt.
Wendet man sich hierauf den Photographien zu, die dieses
Fehlen des Birkenwaldes nicht nur oberhalb, sondern auch ein
paar Dutzend Vertikalmeter unterhalb der Kiefernwaldgrenze
zeigen sollen, so findet man (Fig. 7, S. 54 mit dem Titel “Die
Kiefernwaldgrenze auf dem Teletöisentunturi—Birke nur als ver-
einzeltes niedriges Gebüsch“) im Vordergrund eine breite, ca.
4 m hohe Kiefer in einem stark blockreichen Terrain. Im Hinter-
grunde sieht man, weit voneinander entfernt, 3 lebende und eine
abgestorbene Kiefer sowie einen — besonders rechts — zusammen-
hängenden Buschwald aus Birken, dessen durchschnittliche Höhe
nicht bestimmt festzusetzen ist, die aber die Hälfte derjenigen der
(ungefähr 4 m hohen) Kiefern betragen dürfte. Auf Tafel III ist
“eine der obersten Kiefern auf der Südseite des Teletöisentunturi
von 3 bis 4 m Höhe zu sehen und links davon einige breite und
üppige Birkengebüsche, deren Spitzen ungefähr eine Mannshöhe
zu erreichen scheinen (ein Mann steht in der Mitte des Bildes).
Gleich oberhalb dieser Vegetation beginnt eine vollkommene Wüste
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