- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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mehr als 5 und vom Hirvasrova 3 bis 4 km, während. der Hirvas-
åive ganz dicht am Nordende des Nautanen liegt, von diesem nur
durch eine Senkung von 1 bis 2 km getrennt. Der Nautanen
isiiedemmlach pmdamNesg uzun Halfte wom er yel den
umgeben, deren Birkenwaldgrenze Frödin selbst
durch Messung zu mehr als 600m bestimmt hat.
Aber dem wird keine Bedeutung beigemessen. Unter diesen Um-
ständen ist es ja weniger erstaunlich, dass Fröpın auch die An-
saben der topographischen Karte vóllig ignoriert, wonach auch
ein Teil der Berge östlich des Nautanen Birkenwald bis zu be-
deutend hóheren Niveaus trügt. So hat z. B. der Ladnivaara, 13
km vom genannten Berg entfernt, auf dem Gipfel das Laubwald-
zeichen neben der Ziffer 548.

Diese Klimagrenze von einer bisher unbekannten Schärfe, die
FRÖDIN somit in dem Tale zwischen dem Nautanen und dem
Hirvasáive schafft, ist kaum ernsthaft zu nehmen: am Hirvasáive
liest die Birkenwaldgrenze auf der Südseite bei 605 m ü. d. M.,
auf dem Berg einige Kilometer südlich davon ist sie auf 533 m
gesunken. (Noch bemerkenswerter ist diese "Klimazone" in ihrem
weiteren Verlaufe, worüber unten.)

Nun ist Fröpın zwar der Ansicht, dass man die klimatische
Grenze des Birkenwaldes im Osten Lapplands nicht so beurteilen
kann, wie die des Kiefernwaldes. Da er aber in seinen Betrach-
lungen und seiner Profilskizze die beiden Grenzen doch vergleicht,
betrachtet er offenbar die von ihm gefundenen oberen Birkenwald-
grenzen als hauptsáchlich klimatisch bedingt.

Wie weit dies der Fall ist, geht auch aus seinen Erórterungen
über die Faktoren hervor, die, wie man annehmen kann, die Hóhe
der Birkenwaldgrenzen in den verschiedenen Gebirgsgebieten haupt-
sächlich bestimmen (l. c. S. 16—52). Die dort geäusserten An-
sichten dürften sich in den Punkten, die hier interessieren, fol-
gendermassen zusammenfassen lassen.

Die Höhe über den Meeresspiegel, bis zu welcher die Tempera-
turverhältnisse dem Birkenwald vorzurücken gestatten, ist im öst-
lichen kontinentalklimatischen Niederfjeldgebiete ungefähr dieselbe
wie in der Hochgebirgszone. Die Birke ist aber für den Wasser-
gehalt des Substrates hochgradig empfindlich (eine der Lieblings-
theorien Fröpıns, die hier nicht näher erörtert werden soll) Da
der bedeutend geringere Niederschlag, der das kontinentale Klima
charakterisiert, im östlichen Lappland eine ausgeprägte Wasserar-

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Project Runeberg, Sat Jun 15 16:21:41 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
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