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mut des Bodens an den Berghängen zur Folge hat, so wird der
Birkenwald dort “um wenigstens ca. hundert Meter unter seine ther-
mische Grenze hinuntergedrückt" (op. cit. S. 51). (Im Aufsatze
von 1920 verleugnet er in einigen eigentümlichen Zeilen diese Worte.
[FRÖDIN 1920, S. 171: “Ce n’est que ca que j’ai dit“ etc. und Fuss-
note 2.]) Diese Wirkung wird durch einen anderen Faktor im Klima
der Gegend verstärkt, nämlich durch das frühere Eintreten des
Frühlings und die infolge dessen grössere Länge der Vegetations-
periode; und in derselben Richtung wie diese allgemeinen klima-
tischen Faktoren wirken bei den östlichsten Fjelden gewisse lokale
Eigenheiten: ihre geringere Höhe, derzufolge die oberhalb der Wald-
grenze aufgespeicherten Wassermengen auf jeden Fall ganz er-
heblich geringer sein müssen als im Hochgebirge, und ihre isolierte
Lage, die eine viel grössere Windexposition zur Folge hat als auf
den entsprechenden Niveaus im Hochgebirge.
Die in der oben erwähnten Figur FRÖDINS eingetragene Linie für
die obere Birkenwaldgrenze auf Südabhängen dürfte sich gerade
auf eine derartig ausgebildete Klimagrenze beziehen, und in Über-
einstimmung damit spricht der Verfasser auch (S. 11) deutlich
aus, dass er seine Ziffer für den Nautanen als den “niedrigsten
Wert für die klimatische Birkenwaldgrenze auf den isolierten
Niederfjelden* betrachtet. — In der Abteilung “Die Nadelwaldgrenze*
wird aber (S. 55) diese Birkenwaldgrenze des Nautanen flüchtig
mit einigen Worten erwähnt, die ihr diese Bedeutung kaum
beizumessen scheinen.
Verlauf des östlichen Teiles der Profillinie Fródins.
Betrachtet man das von FRÖDIN mitgeteilte Waldgrenzenprofil
näher, und ermittelt mit Hilfe der Karte seinen Verlauf, so macht
man eine Entdeckung, die noch überraschender ist als alle
vorherigen.
Nachdem das Profil bei Appovare seine südöstliche Richtung
längs des Tales des Stora Lule älv verlassen hat, biegt es beinahe
gerade nach Osten gegen den Teletöisentunturi ab. Sowie es aber
den Pjälloäive bei der Station Lina älv erreicht hat, setzt es
seinen Verlaufnichtgerade gegen diesen seinen
östlichen Endpunkt fort, obgleich es dann eine Anzahl
bedeutender, von FRÖDIN selbst untersuchter Fjeldrücken schnei-
den oder auf den Abhängen streifen müsste, sondern biegt, indem
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