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liches Verfahren FRÖDINS zu bemerken: seine Art, die untersuchten
isolierten Niederfjelde zu gruppieren. (Siehe die beigefügte Karte
Taf. I. — Als Grenzen der einzelnen Gruppen sind in der Karte
der Einfachheit halber die Verbindungslinien der äussersten
Berge eingetragen, obgleich dieses Verfahren vielleicht ein etwas
unvorteilhafteres Bild hervorbringt, als wenn man die Grenzen
genau zwischen den äussersten Fjelden benachbarter Gruppen -
ziehen würde.)
Der Gällivare-Dundret wird zur Lule-Vattens-Gruppe gezählt, die
demnach einen Arm weit nach Osten strecken muss. Die anderen
Fjelde in der Umgegend von Gällivare werden in zwei andere Grup-
pen geteilt, und zwar so, dass der Malmberget zu der südöstlichen
Gruppe, der Kuoratj aber zur nördlichen gezählt wird. Am
allereigentümlichsten aber ist die Zuteilung des Pjälloäive zu der
südöstlichen Gruppe, die also eine Insel oder Filiale in der nörd-
lichen Gruppe (noch dazu an ihrem Westrand!) erhält. Der Ver-
gleich mit dem entsprechenden Teile des Profils deutet jedoch an,
dass es eher ein solcher Arm wie bei der Lule-Vattens-Gruppe ist,
der sich von dem südöstlichen Gebiete nach Westen zu in die
nördliche Gruppe hinein erstreckt; m. a. W. wir stossen
wieder auf das bandwurmschmale kontinentale Klimagebiet. Viel-
leicht hat FRÖDIN, als er seine Einteilung vornahm, im Moment
des Niederschreibens vergessen, wo sein Pjälloäive lag. (Vgl.
S. 58, wo, wie erwähnt, der Pjälloäive östlich anstatt nordwestlich
von Gällivare verlegt wird.)
Gehen wir aber, anstatt in diesen Gedankengängen umherzuirren,
weiter nach Osten.
FRÖDIN deutet (S. 54 und 58) selbst an, dass der Teletöisentunturi
der wichtigste und eigentlich einzige Beleg für die
Theorie des Sinkens der Birkenwaldgrenze in Ostlappland unter
die Kiefernwaldgrenze ist.
Dass sein ^Kiefernwald^ dort an der oberen Grenze (563 m ü.
d. M.) am besten als einzelne Kiefer in einer ausgeprágten Birken-
vegetation zu bezeichnen ist, scheint, wie oben gezeigt worden ist,
aus seinen Photographien hervorzugehen, ebenso dass diese Birken-
vegetation nicht einmal auf diesem Niveau (d. h. 25 m über der
von ihm für den Birkenwald angegebenen Grenze) so spärlich
oder niedrig ist, dass sie mit den Bezeichnungen "einzelne
niedrige Sträucher“ und “nur meterhohe Sträucher” abgefertigt
werden kann. (Vgl. die Grösse des Mannes auf der untersten
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