- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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iL

Photographie, Tafel III, die jedoch von einem Punkt oberhalb der
Nadelwaldgrenze stammt.) i:

Aus allen diesen Photographien vom Teletöisentunturi (ausser
der von der Nordseite) geht noch etwas anderes deutlich hervor,
nämlich dass auf den oberen Teilen dieses Fjeldes grosse Flächen
aus reinen Blockmeeren bestehen, in denen der Birkenwald, auch
wenn seine klimatische Grenze ganz erheblich über der des Nadel-
waldes liegt, unmöglich ordentlich ausgebildet sein kann.

Folglich stellen auch die Angaben vom Teletöisentunturi keinen
überzeugenden Beweis für die Behauptung dar, dass der Birken-
wald im östlichen Lule Lappmark weit unter der Waldgrenze
aufhört, und dass diese hier von Kiefern gebildet wird.

Das Interesse an dem wirklichen Verlauf der Waldgrenzen im
östlichsten Lappland schwindet jedoch nicht, nimmt im Gegenteil
eher zu, wenn man die oben erwähnten Entdeckungen in der Arbeit
Fröpıns macht; und da in der Literatur keine anderen Angaben
über die betreffenden Verhältnisse in dieser Gegend vorliegen, wen-
det man sich vielleicht noch einmal der Karte zu.

Verhält es sich wirklich so, dass die edaphischen Verhältnisse
auf dem Teletöisentunturi den Birkenwald daran hindern, seine
klimatische Grenze zu erreichen, so muss wohl die Frage nach der
Lage dieser Grenze dort im fernen Osten immer ungelöst bleiben,
sofern sich nicht in dieser Gegend möglicherweise noch irgendein
weiterer Fjeld findet, der hoch genug ist, um zu ihrer Lösung
beizutragen. Dass dies der Fall ist, bemerkt man aber sehr bald,
ja man findet noch zu seinem Erstaunen, dass der Teletöisentunturi
auf allen seiten von “Fjelden“ umgeben ist, die mindestens das
von FRÖDIN angegebene Niveau der Birkenwaldgrenze überragen.
Einige unter diesen tragen auch Laubwaldzeichen an den Schei-
teln oder in der Nähe derselben, so z. B. der Keski Neskämävaara
(557 m ü. d. M.) und der Ala Neskämävaara (552 m) im Nordwesten,
der Narkaustunturi (557 m) im Südosten und der Ristitunturi
(574 m) im Süden. Von diesen ist ja der zuletztgenannte sogar
so hoch, dass er die beiden Frödinschen Waldgrenzenniveaus
übersteigt, und dasselbe gilt für zwei andere Fjelde in einem
Abstand von einigen wenigen Kilometern vom Teletöisentunturi
sowie für zwei oder drei zwischen diesem und dem Nautanen-
Hirvasaive. Was aber die Möglichkeit betrifft, nur die Angaben
über das niedrige Niveau der Birkenwaldgrenze auf dieser Strecke
zu prüfen, so bieten sicher gegen 20 Berge eine solche dar.

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