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Weis (1903) untersuchte die Assimilation derselben Pflanze bei
Kohlensäureüberschuss und fand folgende Werte in CO, per 1 cm?
per Stunde.
Sonnenlchpe CL 080650
Yen cum PESE Corea s SO URS
390 E^. HR aO Od o8 Sb OO EAS
Die Assimilation ist also in diesem Fall bei ca. 2% Licht stärker
als bei vollem Sonnenlicht. Möglicherweise kann dieses so erklärt
werden, dass die vermehrte Kohlensäurezufuhr die Assimilation
bei diesen niedrigen Lichtintensitäten erhöht, während irgend ein
die Assimilation hemmender Faktor eine entsprechende Steigerung
bei den höheren Intensitäten unmöglich macht. Neulich hat näm-
lich LUNDEGÅRDH (1921, S. 62) gefunden, dass BLACKMANS Theorie
von dem Minimumgesetz nicht ganz zutrifft, sondern dass die Be-
grenzung der Assimilation in solch einem Falle durch ein Zusam-
menwirken von Licht und Kohlensäurezufuhr zustande kommt.
Eupteris aquilina (L.) Newm.
Dieser Farn gehört zu den allerplastischsten, wenn es die An-
passung an verschiedenen Lichtgenuss gilt. WIESNER (1907, S. 164,
294) rechnet ihn in bezug auf sein Lichtbedürfnis zu den “in-
differenten“ Pflanzen und hat ihn auf Standorten gefunden, die
die verschiedensten Lichtverhältnisse zwischen 1 und 1/60 direkten
Sonnenlichts aufwiesen. Mit Vorliebe wählt er jedoch sonnige
Stellen, und von solchem Standort wurde mein Material geholt.
Die gefundenen Durchschnittszahlen für die Assimilationswerte
sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt und in Fig. 1 ein-
gezeichnet. Leider erstrecken sich meine Beobachtungen nicht
1 Ms I
Lichtintensität ing .......| 0 | 6 e 2198 35 [63—66
Cio sae
— 0,60) Ez 1,25 | 2:07
n
Anzahl Bestimmungen | ee
Durchschnittszahl der Ass. in mgr |
3,80 | ES 3,94 |
weiter als bis 65% Licht. Dieser Teil der Kurve erweist sich als
"Sonnenblatttypus^ mit.demselben Verlauf, wie z. B. BovsEN-JEN-
SEN (1918) für Sinapis alba und LuNpEGARDH (1921) für Nasturtium
palustre und Atriplex hastatum gefunden hat. Es wäre jedoch von
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