- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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Diese schwach begrenzte Varietät ist vor allem durch den nied-
rigen Stengel und die verhältnismässig schmalen Blätter (die
unteren bisweilen mit verschmälerter Basis versehen) charakterisiert.

Süd-Patagonien. Cerro Toro, oberhalb der Waldgrenze (19.
III. 1899 O. Borge Exp. Patag. n. 189 in Hb. Holm.). Feuerland.
Sierra Valdivieso an den Quellen des Rio Betbeder, ca.. 800 m
(11. III. 1908 C. Skottsberg Exp. suec. 1907—1909 n. 232 b in Hb.
Ups. als E. Lechleri f. ad E. australem vergens). [?Falkland-
Inseln (J. D. Hooker Antarct, Exp. 1839— 1843 in Hb. Berol
u. Kew).!]

Var. andinum (Phil. Sam. n. comb.

Syn. E. andinum PnıLıpri in Anal. Univ. Santiago LXXXIV (1893), p. 747
(an p. p.2); LÉvEILLÉ, Iconogr., Pl. CLXXIX.

Von E. andinum Phil. habe ich ein authentisches Exemplar im
Hb. Berol. gesehen. Dass es sich um eine mit E. australe ausser-
ordentlich nahe verwandte Pflanze handelt, ist sicher.” Nach
meiner Ansicht ist sie nicht als Art aufrechtzuhalten. Es ist eine
Gebirgsform, hóchstens 10—12 cm hoch, mit mehreren zusammen-
stehenden Stengeln. Von der typischen Form unterscheidet sie
sich sonst hauptsächlich durch die verhältnismässig breiteren,
noch weniger gezähnten Blätter mit mehr abgerundeter Basis und
stumpflicher Spitze. Die oberen Blätter sind ziemlich zusammen-
gedrängt, während die unteren deutlich kürzer als die Internodien
sind. In Gegensatz zu der Var. pumilum ist der Stengel aufrecht.
Ich sah folgende Belege.

’ Ob die betreffenden Individuen wirklich von den Falkland-Inseln stam-
men, ist fraglich. SkorrsBERG behandelt in Kungl. Sv. Vet.-Akad:s Handl.
L: 3 (1913), S. 42, diese Frage eingehend und glaubt, dass sie bei Port Famine
an der Magellans-Strasse von Capt. Kıng gesammelt sind. Die von SKOTTSBERG
erwähnten Individuen von dieser Lokalität im Hb. Kew. habe ich nicht gesehen.
Meine obige Angabe stützt sich auf das schon von SKOTTSBERG erwähnte Stück
im Hb. Berol. und auf zwei andere Individuen im Hb. Kew., die SKOTTSBERG
nicht zugänglich waren. Sie sind freilich mit zwei anderen Nummern zusammen
auf einem Spannbogen aufgeklebt, eine Verwechselung mit einem von diesen
halte ich dessenungeachtet für ausgeschlossen.

? Diese Art wird freilich von Reıcn£ (Flora de Chile, II) auf E. Bonplandianum
Kunth und E. glaberrimum Barbey aufgeteilt, d. h. zwei Arten, die kaum in Chile
vorkommen (vgl. unten). In der Originalbeschreibung erwähnt PniLiPPr auch eine
grössere Form von E. andinum. Ob auch diese zu E. australe gehört, muss ich
dahingestellt lassen.

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