- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
291

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

283

"Arten" gehören (vgl. unten). Auch die "Arten" selbst sind öfters
verwechselt worden. So scheint mir die Abbildung LÉVEILLÉS
in seiner Iconographie (Pl. CCIX) unmöglich E. australe darstellen
zu können, wie er angibt, während sie gut mit HAUSSKNECHTS
Beschreibung und meiner Vorstellung von E. Lechleri überein-
stimmt.

Nach allerlei vergeblichen Versuchen einigermassen ‚sichere
Unterscheidungsmerkmale für die zwei Arten zu finden, bin ich
allmählich zu der Überzeugung gekommen, dass es. nicht möglich
ist, E. australe und E. Lechleri als eigene Arten auseinanderzuhalten,
z. T. dürfte es sich sogar nur um Standortsmodifikationen handeln,
z. T. liegen wohl auch genotypisch verschiedene Formen vor. Da
beide "Arten" gleichzeitig (1884) beschrieben worden sind, kann
man unter den Namen beliebig wählen. Aus verschiedenen Grün-
den stelle ich E. australe als Hauptart und E. Lechleri als
Varietät auf.

Als Original für E. australe betrachte ich in erster Linie PoEPPras
Exemplare aus Süd-Chile (“in frigidissimis lateris austr. montis
ignivomi Antucensis“), wovon ich einen Cotypus im Hb. Lips. stu-
dieren konnte. Dieser entspricht der Beschreibung HAUSSKNECHTS
gut. Es ist eine etwa 2 dm hohe Gebirgspflanze mit breiten, oben
gedrängten, schwach gezähnten Blättern. Nur wenig höher ist
das schon erwähnte Individuum aus Orange Harbour (Hb. Kew.),
sonst stimmt es mit dem Original gut überein. Neuere Belege,
die diesem Typus entsprechen, sah ich nicht.

Die Variabilität des E. australe ist ziemlich gross. Eine Formen-
reihe umfasst nur ausnahmsweise mehr als dezimeterhohe Gebirgs-
pflanzen mit + gedrungenem Habitus; auch die oberen Blätter sind
ziemlich schwach gezähnt. Je nach der Form der Blätter kann
man zwei Haupttypen unterscheiden. Da beide von der typischen
Form der Art wenigstens habituell ziemlich stark abweichen und
der eine als eigene Art aufgestellt worden ist, dürfte es um Ord-
nung zu schaffen angemessen sein, zwei Varietäten aufzustellen.

Var. pumilum Sam. n. var.

A forma primaria caulibus humilibus, 6—10 cm longis, + decum-
bentibus, vulgo caespitose congestis et foliis densioribus lanceolato-
ovatis, superioribus + acutatis differt.

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Jun 15 16:21:41 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/17/0305.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free