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E. glandulosum Lehm. — Nach HaussknecHts Monographie (S.
266) findet sich im Hb. Kew. ein Stück von E. glandulosum aus
“Mountain valleys pr. Uspallata, Andes of Mendoza“ unter dem
Namen E. Arnottianum Gillies mss. mit E. andicolum Hausskn.
gemischt. Auch REICHE (a. a. O.) nimmt E. glandulosum für Chile
äuf. Chilenische Exemplare sah ich nicht. Dagegen konnte ich
das betreffende Exemplar im Hb. Kew. untersuchen. Dabei bin
ich zu einer Auffassung gekommen, die von HAUSSKNECHTS abweicht.
Zuerst sei bemerkt, dass er den Ursprung der Pflanze kaum
richtig gedeutet hat. Der betreffende Bogen trägt drei Etiquetten,
und soweit ich verstehe, bezieht sich das E. Arnottianum nur auf
zwei Individuen, die HAUSSKNECHT als E. andicolum bezeichnet hat.
Mit seinem E. glandulosum muss ich eine andere Eliquette ver-
binden: “No. 32. Ep. pedicellare Araucania Reynold“. Das Exem-
plar ist sehr schlecht erhalten und besteht nur aus einer abge-
brochenen Infloreszenz. Es scheint mir zu E. valdiviense Hausskn.
zu gehören, einer Art, die aus Araucanien bekannt ist. Bis auf
weiteres bezweifle ich überhaupt das Vorkommen des E. glandu-
losum in Südamerika.
E. lignosum F. Phil. in Anal. Univ. Santiago LXXXIV, p. 746;
LEVEILLE, Iconogr., Pl. CXCVI. — Von dieser Pflanze scheint kein
Exemplar in europäischen Sammlungen vorhanden zu sein. Ich
halte es nicht für ausgeschlossen, dass hier eine gute Art vorliegt.
E. nubigenum Phil. in Linnaea XXXIII, p. 71. — Von dieser
Pflanze scheint nach REICHE (a. a. O.) das Original verloren ge-
gangen zu sein. Er vermutet, dass E. nubigenum nach einer
Zwergform von E. glaucum beschrieben worden ist. Dies kommt
auch mir wahrscheinlich vor.
E. palustre L. — In Rep. Princeton Univ. Exp. to Patagonia
1896— 1899, VII: 2, S. 610, gibt Macroskrk diese Art für eine
Lokalität in Süd-Patagonien an. Es liegen keine Gründe vor an-
zunehmen, dass die Bestimmung richtig ist.
E. patagonicum Rendle in Journ. of Bot. XLII (1904), p. 367.
— Nach der Beschreibung scheint E. glaucum Phil. vorzuliegen.
E. pedicellare Presl. in Reliq. Haenkean. II: 1 (1831), p. 30. —
HausskNECHT meint, die Originaldiagnose deutet auf E. denticulatum
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