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phrasia-Individuen mit Uredo- und Teleutosporen dieser Art Jahr
för Jahr in Massen auf dem Platz beobachtet wurden, wo das
Peridermium-Material gesammelt worden ist.
Peridermium Pini acicola ist früher von SAPPIN-TROUFFY (1896,
S. 190) und von Kursanov (1922, S. 21) untersucht worden. Dic
Veranlassung, weshalb ich mich dennoch mit diesem Pilz befasst
habe, lag in meinem Wunsche, das Spermogon desselben, welches
mich aus in einem folgenden Kapitel näher anzugebenden Grün-
den interessierte, genauer zu studieren. Sappın-Trourry beschreibt es
als sehr gross, subepidermal, und sagt, dass die langen, an der
Basis mit Querwänden versehenen Spermaliophoren sich in dichtem
Büschel aus einem verfilzten Myzel erheben. Kursanov berichtet
über das Spermogon keine Einzelheilen, gibt aber an, dass SAPPIN-
Trourrys Beschreibung und Abbildungen im allgemeinen zutreffend
wären.
Durch Sappın-Trourrys Abbildungen bekommt man den Eindruck,
als slimmie das Spermogon, abgesehen von der verschiedenen Lage,
recht nahe mit dem von Phragmidium überein. Meine Untersu-
chung hataber eine prinzipiell wichtige Verschiedenheit an den Tag
gebracht. Während die Spermatiophore bei Phragmidium aus einer
einzigen Zelle bestehen, sind die von Peridermium mehrzellig und
verzweigt. Von einem erweiterten Basalteil mit relativ grossem
Kern geht ein schmaler, gleichbreiter Faden aus, der meist unter
der Mitte durch eine Querwand geteilt ist. Unmittelbar unterhalb
dieser entspringt ein bajonettartiger Zweig (Taf. I, Fig. 4). Mehr
als diese beiden Zweige habe ich nicht mit Sicherheit bei einem
Spermaliophor feststellen können. Jeder Zweig enthält mehrere
Kerne, deren jeder für sich in die an der Spitze sukzessiv sich
bildenden Spermatien cinwandert.
Das Spermogon ist in der Längsrichtung der Nadel gestreckt.
Die Verzweigung der Spermatiophoren studiert man am besten aul
Sehnitten in der erwähnten Richlung.
Hinsichllich der jungen Äzidienanlagen stimmen meine Beob-
achlungen in der Hauptsache mit denen Kursanovs überein, Es
bildet sich also eine gestreckte, platte, an den Seiten sukzessiv
wachsende pseudoparenchymatische Parlie, in der bald eine klar
markierte Grenze zwischen einer tieferen Partie plasmareicher
Zellen und einer näher der Blattoberfliche liegenden von bald ver-
gänglichen Zellen erscheint. Die äusserste Zellenlage des un-
teren Teiles ist zu einer dichten und regelmässigen Palisaden-
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