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auf Rumex arifolius und wurde auf einer Reise in Lappland 1912
gesammelt. Es bestand aus voll ausgebildeten Äzidien und Teleuto-
häufchen, die gerade mit blossem Auge oder mil der Lupe erkennbar
wurden. Es war auffallend, dass sich die ersten Teleutohäufchen
dieht um die Äzidienbecher gruppierten, wodurch mein Interesse
zur Klarlegung des Verhältnisses zwischen dem Äzidien und dem
Teleutosporen bildenden Myzel angeregt wurde.
Besonders gut eigneten sich Stücke von Blaltsticlen und Blatt-
nerven zur Feststellung der Kernzahl in den Myzelzellen, da man
hier die einzelnen Hyphen leicht in längeren Strecken vorfolgen
Fig. 4. Uromyces Acetosae. Randpartie eines
Azidiums, unmittelbar in einen Teleutosorus
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i)
übergehend. — (
konnle. Hinsiehtlich der Azidien konnte ohne Schwierigkeit
konstatiert werden, dass sich ihr Ursprung von einem aus ein-
kernigen Zellen aufgebauten Myzel herleitet, und dass die ersten
zweikernigen Zellen Basalzellen in den Sporenketten des Äzidiums
und im Peridium sind. Die zweikernigen Zellen sind jedoch nicht
streng durch das Peridium nach aussen begrenzt, sondern kommen
auch ausserhalb desselben vor (Fig. 4). Doch habe ich nie eine
grössere Ausbreitung derselben finden können. Unmittelbar aus-
serhalb des Äzidienbechers habe ich keulenförmig vorgestülpte
Zellen beobachtet, die Teleulosporenanlagen glichen, aber sicher
erkennbare Teleutosporen habe ich an solchen Stellen nicht nach-
weisen können.
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