- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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Das aus einkernigen Zellen bestehende Myzel, in dem die Äzidien
stecken, hat übrigens eine weitere Verbreitung und setzt sich oft
in ein Teleutosporenhäufehen fort. Die Fig. 4 zeigt einen solchen
Fall (vgl. auch Fig. 3). Ganz rechts sieht man die Randpartie eines
Azidiums, bestehend aus einer Kette von Äzidiosporen und einer
Reihe von Peridienzellen. Auf der Aussenseite des Peridiums folgen
ein paar zweikernise Zellen, die: eine Abzweigung von der Basis
des Äzidiums zu bilden scheinen. Im übrigen aber ist das Äzi-
dium vollständig eingefasst von einem Gewebe aus einkernigen
Hyphenzellen. Unmittelbar nach links selzt sich dieses Gewebe in
cin Teleutosporenháufchen fort, der im Boden und an der Peri-
pherie aus einkernigen Zellen besteht, während die der Epidermis
und der Mitte des Sporenhäulchens näher liegenden Zellen je 2
Kerne haben. -Mein Material eignete sich nicht zur Eruierung der
Entstehung dieser Zweikernigkeit; die Sporenháufchen waren näm-
lich schon zu weit entwickelt, so dass nur unbedeutende Rand-
parlien sich noch in dem Stadium befanden, wo eventuell Zellver-
schmelzung zu erwarten wäre. Bilder, die man als Konjugation
zweier Zellen deuten kann, habe ich in ein paar Fällen gesehen:
aber solche Bilder können in einem Pseudoparenchym, wo die Zellen
mehr oder weniger unregelmässig um einander gewunden liegen,
auch dann entstehen, wenn eine einzelne Zelle mit 2 Kernen in
besonderer Weise vom Schnitt getroffen wird. Zu solchen Fällen
muss man sich, nach meiner Meinung, besonders skeptisch verhal-
ten, und ich will mir daher kein Urteil über die Art der Enstehung
der Zweikernigkeit in den Basen von Teleutosporenlagern bei Uro-
myces Acelosae erlauben. Dass ein Übergang aus einzelligem in zwei-
zelliges Myzel hier statthat, glaube ich übrigens bestimmt behaupten
zu können. Bei dieser Rostart können also je nachdem zwei verschic-
dene Sporenformen direkt nach der Konjugation auftreten.

Ein ähnliches Auftreten von Teleulosporen in unmittelbarer Nähe
des Peridiums von Äzidien, wie sie oben bei der alpinen Form von
Uromyces Acelosae beschrieben wurde, scheint auch bei gewissen
anderen Rostarten vorzukommen, von denen ich kein Untersuchungs-
material habe erhalten können. Unter diesen mögen in erster Linie

Uromyces Hobsoni Vize mit Teleutosporen innerhalb des Äzidien-
bechers und Puccinia graminella (Speg.) Diet. et Holw., bei dem
nach Drerers (1900, S. 66) Abbildung Azidien und Teleutosporen
aus einem gemeinsamen Lager hervorgehen, genannt werden.

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