- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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Fig. 1 b zeigt einen Querschnitt durch eine Anlage eines primären
Uredosorus. (Das Äzidienstadium fehlt bei dieser Rostart.) Aus der
Abbildung geht hervor, dass man eine recht wohlgeordnete Palisaden-
schicht erkennen kann, in der jedoch die Zellen nicht in absolut
gleicher Höhe liegen und auch nicht immer ganz parallel, wobei
offenbar die Raumverhältnisse ausschlaggebend sind. Die meisten
Palisadenzellen haben gegen die Epidermis hin je eine sterile Zelle
abgeschieden, die schon in dem gegen die Mitte des Sorus gewendeten
Teil deutlich vakuolisiert ist. Ganz rechts sieht man eine Kernleilung,
die der Abschnürung einer sterilen Zelle voraufgeht. In der Mitte
erscheint eine Palisadenzelle, die keine sterile Zelle abgeschieden
hat, obgleich die beiderseitigen Nachbarn mit solchen versehen sind.
Wahrscheinlich beruht das darauf, dass die oben liegende Epi-
dermiszelle hier sich Liefer einsenkt. Die sterilen Zellen werden
schnell desorganisiert und verdrängt. Im Zeitpunkt des Auftretens
der Zweikernigkeit ist die Zusammengehórigkeit von sterilen und fer-
tilen Zellen bereits sehr undeutlich (vgl. auch Kursanov 1922, S. 77).

Die Art der Bildung der ersten 2kernigen Zellen wird durch
Fig. 5—8, Taf. I, illustriert. Wir finden also teils ein deutliches
Verschmelzen von Zellen, die hinsichtlieh der Entwicklung gleich-
artig sind und praktisch genommen im selben Niveau liegen
(Taf. I, Fig. 5), teils eine völlig typische Kernwanderung, die mit
BLACKMANS Schilderung übereinstimmt (Taf. I, Fig. 6—8). Der letzt-
genannte Typus ist der weitaus gewóhnlichere. In der Mehrzahl
der Fálle stammt der einwandernde Kern aus der unterhalb gelegenen
Zelle derselben Hyphe (Taf. I, Fig. 6—7). Man findet aber auch
solehe Fälle, wie der in Fig. 8, Taf. I abgebildete, wo der Kern
aus einer dicht unter einer fertilen gelegenen Zelle in eine seitlich
gelegene fertile Zelle einwandert, Unter Berücksichtigung von
OrivEs Darstellung ist es von Interesse zu bemerken, dass hier der
tiefer gelegene “Gamet“ den Kern nicht abgibt, sondern empfängt.

KunsaNOv behauptet, dass die Pore in der Zellwand sich wieder
schliesst, nachdem der Kern hindurch gegangen ist. Mir scheint es
sehr schwer, über diese Frage einen bestimmten Urteil auszusprechen,
weil es an und für sich sehr schwierig ist, eine Pore, die nicht
direkt vom Schnitt getroffen ist, zu sehen. Im übrigen kann so-
wohl die Pore als auch der Kern einer scheinbar kernfreien Zelle
in einem anderen Schnitt liegen.

Ebenso wie Kursanoy kann auch ich also Orrves Darstellung der
Verhältnisse bei Triphragmium Ulmariae nicht bestätigen, sondern

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Project Runeberg, Wed Oct 23 13:01:55 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
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