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muss annehmen, dass ihn das Bestreben, BLACKMANS und CHRIST-
MANS Auffassungen in Einklang zu bringen, irre geführt hat.
Zum Schluss will ich nur noch einiges über den Bau der Spermo-
gonien hinzufügen. Dieser wird von OrivE nicht erwähnt, und
Kursanov gibt nur an, dass die Spermogonien vom selben Typus
sind wie z. B. bei Gymnosporangium oder bei Puccinia Peckiana
(= Gymnoconia inlerstilialis). Es ist aber bekannt, dass Gymnosporan-
gium und Gymnoconia ganz verschiedenartige Spermogonien haben.
Bei beiden bilden zwar die Spermatiophoren eine ziemlich plane
Schicht, aber während die Spermogonien bei Gymnosporangium
sich unter der Epidermis bilden und mit Mündungsparaphysen
versehen sind (vgl. Brackman 1904, Pl. XXII: 48), treten sie bei
Gymnoconia zwischen den Epidermiszellen hervor, so dass die
Spermatiophoren nur von der Kutikula bedeckt sind (Taf. V, Fig.
60), woneben Mündungsparaphysen fehlen. Triphragmium stimmt
recht nahe mit Gymnoconia überein, aber seine Spermogonien fliessen
unter der Kutikula zu einem, grösseren Lager zusammen, dessen
zusammengesetzter Charakter jedoch deutlich erkennbar ist. Voll-
ständige Übereinstimmung herrscht zwischen den Spermogonien
bei Triphragmium und Phragmidium Rubi idaei (DC.) Karst. Ein
zur letztgenannten Art gehöriges Spermogon ist auf Taf. V, Fig. 61
photographisch abgebildet.
Trachyspora Alchemillae (Pers.) Fuck.
Von diesem Rostpilz kennt man nur Uredo- und Teleutosporen.
Wie weiter unten gezeigt wird, kann man für sicher ansehen, dass
ein Äzidienstadium nicht vorkommt. Die Uredosporen werden von
einem die ganze Wirtpflanze durchziehenden Myzel gebildet.
Durch Infektion mittels Uredosporen wird ein lokalisiertes Myzel
hervorgerufen, das kleine runde Sori von entweder sekundären Uredo-
sporen oder Teleutosporen hervorbringt. Die letzteren bilden sich
auch in primären Uredolagern gegend Ende ihrer sporenbildenden
Tätigkeit.
Der wesentliche Teil der zytologischen Untersuchungen, denen
ich diesen Pilz unterworfen habe, wurde schon im Jahr 1912
ausgeführt, und eine vorläufige Mitteilung über die Resultate wurde
im Februar 1915 der botanischen Sektion der Naturwissenschaftlichen
Studentengesellschaft in Uppsala vorgelegt (Ref. in Sv. Bot. Tidskr.
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