- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
25

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

95

20

Puccinia glumarum (Schmidt) Eriks. et Henn.

Mehrere Forscher haben sich schon mit diesem Rostpilz aus
zytologischem Gesichtspunkte beschäftigt. Alle diese Untersu-
chungen gingen jedoch von Erıkssons Mykoplasmatheorie aus und
befassten sich daher nicht direkt mit denjenigen Fragen, deren
Beleuchtung die Aufgabe vorliegender Abhandlung ist, wennschon
hierher gehörige Fragen mehr oder weniger eingehend berührt
wurden.

In einem gegen Enrkssoss Mykoplasmatheorie polemisierenden
Aulsatz teilt KLEBAHN (1900, S. 88) mit, dass er in den ungewóhn-
lich weiten Hyphen, die Puccinia glumarum auszeichnen, zahlreiche
kleine Gebilde gefunden habe, “die sich wie Zellkerne färben und
nach meiner Meinung auch nichts anderes sein kónnen als Zell-
kerne, obgleich die grosse Zahl derselben für einen Rostpilz aul-
fällig ist“. Im Zusammenhang mit der Sporenbildung geht jedoch
die Anzahl der Zellkerne auf die normale Zahl zurück.

In seiner gemeinsam mil TrscurtER ausgeführten Untersuchung
über Puccinia glumarum in wachsenden Weizenpflanzen suchte
ERIKSSON zum erstenmal die Mykoplasmatheorie zytologisch zu
beweisen (ERIKSSON und TISCHLER, 1904). Eine kurze Zusammen-
fassung seiner Darlegung, sofern sie die Kernverhältnisse berührt,
mag hier folgen. Nachdem der Pilz anfangs in der Wirtpflanze
nur in Gestalt einer in einem Teil der Zellen vorkommenden dickeren
Plasmamasse aufgetreten ist, wird er zum “Protomyzel”, dessen erste
Entwicklungsstadien durch unregelmässige Form, die sich oft den
Interzellularräumen anpasst, durch das Fehlen einer äusseren Zell-
membran, Querwände und deutlicher Kerne, an deren Stelle im
Plasma zerstreute, stark tingierbare Körnchen zu finden sind, ge-
kennzeichnet sind. Im etwas älteren Protomyzel findet man dagegen
deutliche Kerne, bestehend aus einem Nukleolus, den ein heller
Hof umgibt. Im Sekundärstadium des Protomyzels beginnt das
Auftreten von Haustorien in Form von schmalen Auswtichsen, die
sich in Zellen des Wirtes zu Blasen mit einem kernähnlichen
Körper im Inneren ausweitern. Bald darauf nimmt die Deutlichkeit
der Kerne ab, und sie gelangen in einen Zustand, der dem beim
primären Protomyzel beobachteten sehr ähnlich ist. Zugleich mit
dieser Veränderung der Kerne beginnen sich im Myzel Querwände
zu bilden, und dieser Vorgang führt im Fortschreiten schliesslich
zur Bildung eines Pseudoparenchyms.

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Wed Oct 23 13:01:55 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/18/0027.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free