- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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Nur wenige Monate später vervollständigte ERIKSSON (1904) diese
Schilderung mit einer Beschreibung des Überganges des Mykoplas-
mas in das Protomyzel. Dabei soll der Kern der mit Mykoplasma
gefüllten Zelle der Wirtpflanze eine sehr wichtige Rolle spielen,
indem er mehr oder weniger aufgelöst und seine Substanz zur
Bildung von "Plasmanukleolen* verbraucht wird. Solche Plasmanuk-
leolen dienen als Ausbildungszentren, um welche sich Pilzplasma
anhäuft, das sich hiernach seinen Weg aus der Zelle durch Plasmo-
desmen bahnt. Andere, gewöhnlich kleinere Nukleolen und “Chro-
" midien“ folgen mit der
WW Strömung und werden, in-
eo dem sie die Zelle verlassen,
^ vom primären Protomyzel

4 aulgenommen.
Während ERIKSSON für
| seine Zwecke nach Entwick-
lungsformen sucht, die nach
a seiner Auffassung sich nicht
s y s bed = von von aussen kommender
NG Infektion herleiten lassen,
ging Evans (1907, S. 450)
dagegen aus von Uredoin-
fektion und verfolgt die
Entwicklung des hierdurch
Fig. 9. Puecinia glumarum. Keimende Uredo- enlstandenen Myzels. Beim
sporen mit 2 Kernen. — (9"?".) Keimen der Uredosporen
wird ein langer, schmaler
Keimschlauch gebildet, der durch eine Spaltöffnung eindringt
und in der Atemhöhle zu einer mit Kernen dicht erfüllten Blase
anschwillt, von der aus sich Hyphen ins Mesophyll verzweigen.
Schon beim ersten Auftreten sind diese mit deutlicher Wand
versehen, auch wenn sich ihre Form den Unregelmässigkeiten
des Interzellularraumes anpasst. Die Hyphen bestehen aus langen,
schnell wachsenden “runners“ und kurzen Seitenzweigen. Nur
die letzteren haben im Anfang Querwände; erst im Verein mit
der Sporenbildung entstehen solche ganz allgemein. Im Zellkern
unterscheidet man zuerst einen Nukleolus, umgeben von einem hellen
Hofe, aber eine deutliche Kernmembran wird erst in etwas älteren
Hyphen wahrgenommen, besonders in den ^runners^. Kurz vor
der Sporenbildung treten einige Kerne wieder undeutlich hervor,

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