- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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physen ein Kennzeichen, durch das sich das Genus Tranzschelia"
| den Pragmidieae nähert. Die Ähnlichkeit mit dieser Gruppe be-
schränkt sich jedoch nur auf die Lage. Ein Vergleich der Tranz-
schelia punctata (Pers.) Arth. (= Puccinia Pruni spinosae Pers.) mit
Ochropsora Ariae (Fuck.) Syd. zeigt dagegen eine absolute Überein-
stimmung im Bau des Spermogons, wie aus Taf. V, Fig. 59 her-
vorgeht, die von Tranzschelia punctata herrührt. Derselbe Typus
scheint im Genus Ravenelia vorzukommen, nach einer Abbildung
zu schliessen, welche Dierer (1894, Taf. IV, 17 d) vom Spermogon
bei Ravenelia Lonchocarpi Lagerh. et Diet. gibt. Der abgebildete
Schnitt scheint das Spermogon nicht ganz zentral getrolfen zu
haben, weswegen die Offmung nicht zu sehen ist; aber die die
Höhlung umgebenden Paraphysen sind deutlich wiedergegeben.
Von dem für das Genus Puccinia charakteristischen Spermogon-
typus (Taf. V, Fig. 58) weicht der von Tranzschelia durch Lage
und Form ab.

Die erste Anlage eines Teleutosporenhüufchens besteht aus einem
kugellörmigen Myzelknäuel, in welchem die Hyphen ohne bestimmte
Ordnung oder Richtung umeinander gesehlungen sind. Dieses
Flechtwerk wird immer dichter und entwickelt sich zu einem wirk-
lichen Pseudoparenchym, in dem man bald zwei verschiedene Par-
tien unterscheiden kann, nämlich einen Kern von grösseren, ge-
rundeten Zellen mit spärlichem und geschrumpftem Inhalt und
einen diesen Kern halbkreisfórmig umgebenden Teil, gebildet aus
dicht gelagerten, plasmareichen Zellen. Nach der Epidermisseite
hin reicht das erstgenannte Gewebe fast bis zur Peripherie der
Sorusanlage und ist von der Epidermis nur durch ein dünnes Lager
von verllochtenen Hyphen von gewóhnlichem Aussehen getrennt
(Fig. 14). Im Anfang sind alle Zellen der Sorusanlage einkernig.
Nach der erwähnten Teilung in zwei Partien beginnen zweikernige
Zellen in dem aus plasmareichen Zellen bestehenden Teil aufzutreten.
Die Entwicklung entspricht also bis dahin vollkommen dem, was
man bei Äzidien gefunden hat, und ein Vergleich der Fig. 14 mit
Kursanovs Abbildung (1922, Fig. 2, S. 13) eines jungen Stadiums
von Aecidium punclatum (Tranzschelia punctata) illustriert besser
als jede Beschreibung die auffallende Ähnlichkeit der betreffenden
Entwicklungsstadien.

* Tranzschelia wird hier in dem Umfang genommen, den DigrEL (1922 a) dem

Genus gegeben, und umfasst also ArRTHURS (1906) Genera Tranzschelia, Lysospora
und Polythelis,

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