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zur Epidermis, wandert der Kern oft von der unteren in die obere,
aber dureh eine weite Öffnung (Taf. III, Fig. 24). Bisweilen, wenn
die Zellen einander nur mit kleiner Fläche berühren, sieht man
den einen Kern die Zellwand durch eine enge Pore passieren (Taf.
III, Fig. 25).
Die Konjugationen beginnen im Zentrum der Sorusanlage und
schreiten gegen die Peripherie fort.» Nun tritt eine Verschieden-
heit im Vergleich mit dem Verhalten der Äzidienanlage bei Ochro-
psora ein. Bei dieser wird die seitliche Ausbreitung durch Bil-
dung eines Peridiums begrenzt, während man bei Tranzschelia fusca
keine solche Begrenzung findet. Die Sporenhäufchen haben bei
letzterer oft grösseren Durchmesser und, von oben gesehen, weniger
regelmässige Konturen als die Äzidien von Ochropsora.
Die durch Konjugation gebildeten zweikernigen Zellen schreiten
nicht immer unmittelbar zur Sporenbildung, sondern lassen oft
zuvor durch Teilung eine kurze Reihe gewöhnlicher zweikerniger
Zellen vertikal zur Epidermis aus sich hervorgehen. Zum Schluss
erhält die oberste Zelle in der Reihe den Charakter einer sporen-
bildenden Basalzelle. Von dieser bildet sich eine Ausstülpung, welche
zwei Kerne enthält, die durch konjugierte Teilung in der Basalzelle
entstanden sind. Durch Teilung der Sporenanlage wird zuerst eine
Stielzelle abgesondert, worauf sich die apikale Zelle teilt und die
beiden definitiven Sporenzellen bildet. Aus der Basalzelle bilden
sich sukzessiv mehrere Sporenanlagen, welche gewöhnlich von
der Basalzelle durch Querwände abgegrenzt sind, aber, wie gelegent-
lich beobachlet wurde, in offener Verbindung mit ihr stehen können.
Dass auf diese Weise mehrere Sporen mit ihren Stielen an einer
gemeinsamen Basalzelle festsitzen, hat man als ein systematisches
Kennzeichen der im Genus Tranzschelia vereinigten Arten aufgelasst.
Dasselbe Verhalten findet man aber auch bei einer ganzen Menge
anderer Rostarten, wie in dieser Arbeit z. B. für Puccinia Morthieri
und von Kunsawov für Uromyces scutellatus, U. laevis u. a. dargelegt
wurde. Als systematisches Kennzeichen dürfte das keine Bedeu-
tung haben.
Eine Eigenschaft, die der Beobachtung wert sein kann, ist die
Beschaffenheit der Membran der Teleutospore. Bei Puccinia kann
man im allgemeinen deutlich zwei Schichten in der Wand der
Teleutospore unterscheiden: eine inngre, die jede Sporenzelle für
sich umhüllt, und eine äussere, für beide Zellen gemeinsame. Bei
den zur Gattung Tranzschelia gezählten Arten fehlt indessen die
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