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Zellen mit je einem Kern heraus (Fig. 20). Mein Material war
nicht so gut fixiert, dass es sich zu Detailstudien über den Ver-
lauf der Kernteilungen bei der Promyzelbildung eignete, deshalb muss
ich von seiner Beschreibung absehen. Aus einer jeden Zelle des
Promyzels erwächst ein Sterigma, das sich an der Spitze zu einer
Blase, dem Sporidium, erweitert, in welches der Kern aus der Pro-
myzelzelle einwandert (Fig. 20 a).
Alle Zellen in dem Komplex, der sich nach der Konjugation
bildet, werden im allgemeinen als Teleutosporen betrachtet. Es
kann aber bezweifelt werden, ob auch alle wirklich als solche fun-
gieren. Auf Schnitten durch ältere Sporenháufchen, in denen die
Keimung schon weit vorgeschritten ist, findet man Zellen im basalen
Teil der Kette, die noch zweikernig und ausserdem plasmaärmer
als die unzweilelhaften Sporen sind. In dem zuunterst liegenden
Zellen können starke Vakuolisierung und andere Degenerations-
zeichen beobachlel werden, und ich kann mir nicht denken, dass
sie jemals als Sporen fungieren würden.
STUDIEN ÜBER DEN VERLAUF DER KERNTEILUNGEN.
Kernteilungen im Promyzel von Puccinia Arenariae
(Schum.) Wint.
Unter allen Kernteilungen während der Entwicklung eines Rost-
pilzes beanspruchen diejenigen, welche bei der Keimung der Te-
leutospore stattfinden, ein besonderes Interesse. Wir sahen, wie
in der Regel irgendwo im Entwicklungsgang nachgewiesen werden
kann, dass zwei einkernige Zellen miteinander in Verbindung tre-
len, um eine zweikernige zu bilden, und dass dieses Kernpaar
während einer längeren oder kürzeren Periode in inniger Wech-
selwirkung steht, um schliesslich in der reifenden Teleutospore zu
verschmelzen. Offenbar muss man hierin einen Befruchtungsakt
oder etwas ihm Entsprechendes schen, gleichviel ob man das Haupt-
gewicht auf die Verbindung der Kerne zu einem Paar oder ihre
völlige Verschmelzung in der Teleutospore legt. In diesem Fall
müsste man irgendwo in der Entwicklungskette voraussichtlich
eine Reduktionsteilung finden können und zwar nirgend anderswo,
als in der Basidie.
Es haben schon eine Anzahl Forscher dieser vermutlichen Re-
duktionsteilung Aufmerksamkeit geschenkt, und waren die Basidien
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