- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
59

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

59

verbinden sich zu einer verschlungenen Masse. Es tritt eine mil
Zentrosomen versehene Spindel auf, und die Chromalinmasse ordnet
sich um ihre Milte zu einer Bildung, die als Äquivalent der Aqua-
torialplatte angesehen wird. Hierauf treten deutliche Chromosomen
auf, die sich in 2 Gruppen scheiden, welche jede zu ihrem Pol
wandern. Dort fliessen sie zu unregelmässig lappigen Massen zu-
sammen. Nach Reorganisation der Tochterkerne folgt unmittelbar
die nächste Teilung, — Es wird angegeben, dass die haploide
Zahl der Chromosomen grösser als 2 und wahrscheinlich 8 ist.

Auch wenn man von den ältesten Untersuchungen absieht, fin-
den sich dennoch scharfe Meinungsverschiedenheilen zwischen den
verschiedenen Forschern besonders hinsichtlich des Verhaltens des
Chromatins bei den Teilungen. Die Fragen, ob distinkte Chromo-
somen vorhanden und wie viele ihrer in solchem Falle sind, werden
demnach verschieden beantwortet. Ich habe mir durch das Stu-
dium von Teilungen im Promyzel von Puccinia Arenariae versuchl,
eine eigene Auffassung darüber zu bilden.

Dieser Pilz ist für eine solche Untersuchung nicht ideal, weil die
Kerne recht klein sind. Der Durchmesser des sekundären Basidien-
kernes ist bei dieser Art nur halb so gross als bei Coleosporium
Campanulae. Dafür waren aber die Fixierungen sehr gelungen.

In der Teleutospore hat der Kern das Aussehen, welches Fig. 37.
Taf. IV wiedergibt. Man kann also ein Netzwerk von sehr klarem
und deutlichem Bau erkennen und mit Sicherheit stärker gefärbte
Körner unterscheiden, die in einem schwachgelärbten Fadensystem
aufgehängt sind. Ein Zentrosom kann in diesem Stadium nicht
unterschieden werden. Das Aussehen des ruhenden Kernes weicht
also scharf von dem von Mme. Moreau bei Coleosporium beschrie-
benen ab. Dieses Aussehen hat der Kern auch dann noch, wenn
er die Teleulospore verlässt und in das auswachsende Promyzel
auswandert. Beim Durchgang durch die Keimpore und den unteren
Teil des Promyzels dürfte er Veränderungen erleiden, die im Ein-
zelnen wegen des zusammengepressten Zustandes des Kernes und

der starken Färbbarkeit des Plasmas nicht verfolgt werden können.
Wenn der Kern im Promyzel deutlich sichtbar wird, hat er schon
seine Membran und seinen Nukleolus verloren, und das Chromatin
hat sich zu einem Gebilde zusammengezogen, das am ehesten als
ein in Windungen liegender Faden zu deuten ist. Dieser zeigt
Unebenheiten entweder wegen wechselnder Dicke des Fadens oder
scharfer Knickungen (Fig. 38, Taf. IV). Ehestens könnte dieses

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Wed Oct 23 13:01:55 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/18/0061.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free