- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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membran und der Nukleolus. Das Zentrosom teilt sich, und
zwischen seinen Hälften erscheint eine Spindel, an deren Mitte
sich die Doppelehromosomen anlegen. Während der Metaphase
werden die beiden Konstituenlen der Doppelehromosomen aus-
einander gezogen, und bald darauf geschieht die Zweileilung der
Einzelnchromosomen, so dass man in der Anaphase 8 Chroma-
linkórper an der Spindel zählen kann. Angekommen an den Po-
len nähern sich die beiden Chromosomen einander. Bei genauer
Betrachtung kann man noch ihre Doppelnalur erkennen.

AmSchluss der Mitose tritt derselbe Zustand in den Kernen ein,
wie ihn der anlängliche ruhende Kern hatte, jedoch fehlt ihnen
der Nukleolus. Es folgt nun unmittelbar eine neue Mitose, die
dadurch eingeleitet wird, dass das Chromatin die Form schmaler
‘iden annimmt und die Membran verschwindet. Es erscheint
eine Spindel, die kleiner als bei der vorigen Teilung ist, und an
ihr sammelt sich das Chromatin wie in ein Knàuel. Dieses zieht
sich zusammen und teilt sich darauf in zwei Hälften, die von An-
fang an aus zwei Teilen zu bestehen scheinen, deren gegenseitige
Stellung meist an ein V erinnert. Diese beiden Hälften trennen
sich später und wandern zu den Polen, wo sie zuerst als 2 homo-
gene Körper erscheinen, aus denen je ein Kern mit Netzstruktur
hervorgeht.

Aus dieser Beschreibung geht hervor, dass die Kernleilungen in
den Coleosporium-Basidien in den wesenllichsten Zügen mit der
Reduktionsteilung bei höheren Pflanzen übereinstimmen. Die erste
Teilung kann als helerolypisch, die spätere als homeotypisch be-
trachlet werden. Indessen dürfte Mme. MonkAus Schilderung nicht in
allem ohne Bedenken gulgehiessen werden kónnen. Besonders scheint
mir die Beschreibung der verschiedenen Sladien der Prophase auf
schwachem Grunde zu stehen, denn es dürlle sehr schwierig sein,
die Reihenfolge der verschiedenen Stadien. die sie als "noyaux
zygolenes^, ^pachylénes^ und *slrepsilénes* bezeichnet, festzustellen.
Sie behauptet, den leitenden Faden in der ungleichen Grösse des
Kernes dabei gefunden zu haben. Solche Ungleichheit geht aber
jedenfalls nicht aus den Abbildungen hervor. Andere Punkte in
ihren Darstellung werde ich im Zusammenhang mit meinen eigenen
Untersuchungen besprechen.

Schliesslich schildert Cottey (1918, S. 641) die Verhältnisse bei
Cronarlium ribicola in folgender Weise. Die Kernmembran ver-

schwindet und die Chromatinkórner nehmen an Grösse zu und

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