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ständige Chromalinparlikel zu jedem von den Polen wandern. In
Fig. 46, Taf. IV sieht man also, dass bei der oberen Spindel wenig-
stens 2 Chromalinkörper jeden der beiden Pole erreicht haben,
während 3 sich noch auf dem Wege befinden. In der unteren
Spindel sind 2 unlerwegs, während wahrscheinlich 3 angelangt sind.
Ich neige daher zur Meinung, dass die Chromalinpartikel der ersten
Spindel ganze Chromosomen sind und die haploide Chromosomen-
zahl 4 ist.
Die ziemlich kompakten Chromatinmassen, die sich an den Polen
sammeln (Fig. 47, Taf. IV), lösen sich beim Schwinden der Spindel
auf und verteilen sich sehr fein in den Tochterkernen, weshalb
die Kerne sich nur schwach vom Protoplasma abheben (Fig. 48,
Taf. IV).
Die konjugierte Kernteilung bei Melampsora reticulatae Blytt
und Tranzschelia fusca (Pers.) Diet.
Der enge Zusammenhang, der zwischen den Konslituenlen der
Kernpaare besteht, die für einen längeren oder kürzeren Abschnitt
im Entwieklungszyklus der Rostpilze bezeiehnend sind, wurde
ungelähr gleichzeilig von DANGEARD und Sapprx-Trourry (1895, S.
196) und von Pomavrr und Racızorskı (1895, S. 327) nachgewiesen.
Die letztgenannten Verfasser schlagen vor, diese Kerne “konjugierte
Kerne“ und ihre Teilung “konjugierte Teilung“ zu benennen. Diese
Teilung wird gleichzeitig von beiden Kernen, die dabei Seite an
Seile und parallel liegen, ausgeführt.
Nach der Beschreibung eben genannter Verlasser geht die kon-
jugierle Kernteilung, wenn man jeden Kern [tir sich betrachtet, in
derselben Weise vor sich wie im Promyzel. Dagegen meint BLACK-
MAN (1908, S. 345) eine wesenlliche Verschiedenheit zwischen diesen
Teilungen zu linden. In den vegetativen Teilen geschehen die
Kernleilungen sowohl einzelner, als konjugierter Kerne nach einem
stark vereinfachten Schema. Nach Verschwinden der Kernmembran
und Auswanderung des Nukleolus sammelt sich das Chromatin in
eine unregelmässige Masse, die bisweilen in 2 Hälften geteilt ist.
Es kann bisweilen eine rudimenläre Spindel beobachtet werden,
auf der sich das Chromatin verteilt und auseinander gezogen wird,
so dass sich ein oder zwei birnförmige Körper an jedem Pol bilden.
Aus diesen gehen die Tochterkerne hervor. Falls diese Darstellung
richtig ist, können die vegetaliven Kernteilungen kaum als Mitosen
bezeichnel werden.
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