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Ubrigens wird BLACKMANS Darstellung von späteren Verlassern
bestritten. OrivE (1908, S. 341) gibt an, dass auch in den vege-
tativen Zellen eine unzweideulige Mitose statthat. Er beschreibt
schon am ruhenden Kern ein Zentrosom, das der Kernmembran
dicht anliegt, alsdann sich teilt, während zwischen seinen beiden
Hälften eine deutliche Spindel entsteht, an der das Chromatin sich
aufteilt. Von den Zentrosomen gehen “mantle fibres* aus, die das
Chromatin gegen die Pole hin ziehen in Form von 8 Fäden, welche
für Chromosomen angesehen werden. Der Umstand, dass das
Chromalin an den Polen oft, wie allgemein festgestellt ist, sich in
2 Klümpehen teilt, wird durch die Annahme erklärt, dass sich das
Zentrosom in diesem Zeitpunkt schon in zwei geteilt habe.
Mme. Moreau (1913, S. 138) hat in den vegelaliven Zellen von
Phragmidium subcortieium gleichfalls wirkliche Mitosen gefunden.
Hinsichtlich des Zentrosoms und der Spindel stimmt ihre Be-
schreibung mil der von OrivE überein. Sie gibt übrigens an, dass
gleichzeilig mit der Zentrosomteilung auch das Chromatin sich in
zwei Partien sondert, die nach ihr Chromosomen entsprechen.
Diese treten mit der Spindel in Verbindung, wo sie sich trans-
versal teilen und ihre Teile sich zu den entsprechenden Polen
begeben.
COLLEY (1918, S. 643) beobachtete schon am ruhenden Kern bei
Cronartium ribicola ein Zentrosom, an welches stark hervortretende
Chromatinstränge sich anzuheften schienen (“Polarisalion“). Eine
Spindel bildete sich in vorher beschriebener Weise, und das Chro-
malin breilete sich um ihre Mittelpartie aus. Bei guter Diffe-
renzierung kann man nach Corzey in der Chromatinmasse eine
Anzahl runder Körper unterscheiden, deren Individualität deut-
licher wird, während sie gegen die Pole gleiten. Es wird vermu-
tel, dass 8 die haploide Chromosomenzahl sei. Correys Auffassung
stimmt also in der Hauptsache mit derjenigen OrrvEs überein.
Ich habe bei der Menge von mir untersuchter Roslarten nalür-
lich massenhaft in Teilung befindliche Kerne gefunden. Deutliche
Verschiedenheilen im Teilungsverlauf habe ich bei den verschie-
denen Arten nicht finden können, weshalb ich es nicht nölig halte,
sie auseinander zu halten. Die deutlichsten Bilder fand ich bei
Melampsora reliculatae und Tranzschelia fusca, und die nun folgende
Darstellung gründet sich auf diese Arten.
Die Teilung wird durch eine Verdichtung des Chromatins gegen
eine Seile des Kernes hin eingeleitet, Ich habe jedoch bei ein-
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