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kommen Kursanovs Auffassung hinsichtlich der eigentlichen Äzidien-
formen und der Mehrzahl primärer Sporenformen bei solchen
Arten, denen Äzidien fehlen. Dagegen scheinen mir die für die
“fertilen” Zellen bezeichnenden Eigenschaften bei Cacomaformen
und in gewissen anderen Fällen, z. B. bei Chrysomyxa Abietis, so
stark ausgeprägt, dass hier Brackmans Auffassung angebracht er-
scheint.
Es ist von Interesse zu beachten, dass gerade bei denjenigen
Entwicklungsformen, die als verhältnismässig primiliv zu betrachten
sind, die fertilen Zellen am deutlichsten differenziert sind. Ich
sche nämlich im Caeoma den ursprünglichsten Äzidientypus und
huldige damil einer bei den Forschern auf diesem Gebiet allgemein
verbreiteten Ansicht, während Kursanov (1922, S. 116) dafür ein-
tritt, dass der Azidientypus der ältere sei, von dem der Caeoma-
typus abzuleiten wäre. Er ist der Ansicht, dass es nunmehr keinen
Grund, gibe, das Caeoma für eine primitive Form zu halten, wenn
man, wie er tut, die sexuelle Natur der “lertilen“ Zellen leugnet.
Es sind jedoch wenigstens zwei andere Gründe anzuföhren, nämlich
einerseits die oberllächliche Lage des Caeomas zusammen mit dem
Fehlen einer eigentlichen schützenden Hülle, andererseits sein Vor-
kommen bei solchen Arten, die auch in anderen Hinsichten gewisse
ursprüngliche Charaktere aufweisen. Kursanov erwähnt Gymno-
conia . Cirsit lanceolali Bub. (Puceinia Cirsii lanceolati Schröt.) als
einen Ubergangstypus, der zeigt, wie das Peridium innerhalb der
Gattung Gymnoconia sukzessiv reduziert wird. Die erwähnte Art
zeigt aber keine nähere Verwandtschaft zur Gattung Gymnoconia,
die offenbar zu den Phragmidieen gehört (s. z. B. die Pykniden!),
sondern lässt sich trotz des seh wach ausgebildeten Peridiums un-
gesucht bei den auf Kompositen vorkommenden Puccinia-Arten
unlerbringen, von denen übrigens etliche die zitierte Eigenschaft
besilzen. Auch wenn man Puccinia Cirsii lanceolati als eine Über-
gangsform zwischen Gymnoconia und Puccinia auffassen wollte,
findet sich doch kein morphologischer Grund zur Annahme, dass
ihr Peridium reduziert wäre
Entwicklung begriffen sein.
Mme. Moreau (1914, S. 257) hat eine von BLACKMANS Ansicht
abweichende Meinung hinsichtlich der weiblichen Zellen geäussert,
indem sie die von den Palisadenzellen abgesonderten sterilen Zellen
als rudimentäre weibliche Zellen auffasst; sie nennt sie Prääzidio-
es könnte ebenso gut in progressiver
sporen und den ganzen Komplex derselben Prääzidien. Ich finde
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