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Degeneralion erlitten hat wie die übrigen Teile. Es ist ferner
schwer zu verstehen, warum diese Konidienform der haploiden
Generation unterdrückt sein sollte, wo doch gewisse Rostarten wie
Endophyllum | Euphorbiae-silpaticae (Mme. Morzau 1911, S. 489),
Aecidium leucospermum und Ae. punctalum (Kunsanov 1922, S. 16)
sich auf anderem Wege (Ikernige Äzidiosporen) Vermehrungskórper
für diese Generation geschaffen haben.
Wenn man daher, wie mir scheint, recht gule Gründe hat, im
Spermogon ein jetzt funktionsloses männliches Organ zu sehen,
ist man veranlasst, nach dem entsprechenden weiblichen Organ
zu forschen. MEYEN (1841, S. 143) und nach ihm eine Anzahl
Forscher haben im Äzidium ein solches sehen wollen. Durch
Bracknans (1904), CHRISTMANS (1905) Untersuchungen und die
verschiedener anderer Forscher sind in der Azidienanlage einer
Menge von Rostpilzen besonders ausgebildete Zellen nachgewiesen
worden, aus denen die ersten 2kernigen Zellen entweder durch Zel-
lenverschmelzung oder durch Kernwanderung hervorgehen. BLACK-
MAN hält diese “fertilen“ Zellen für weibliche und die slerilen Zellen,
welehe sich von ihnen in der Richlung gegen die Epidermis hin ab-
schnüren, für rudimentäre Trichogyne. Curistman dagegen will in
den erstgenannten Zellen gleichwertige Gameten, in den anderen
aber nur "Puffer" gegen die Epidermis sehen. Beide Auffassungen
haben unter späleren Verfassern Anhänger gefunden. Eine dritte
Ansicht wird von Kursanov (1922) verlochten, der die an der
Kernverdoppelung beteiligten Zellen für rein vegetativ ansicht und
den ganzen Vorgang dem Wesen nach für apogam hält. KunsANOV
hat viel Mühe darauf verwendet, zu beweisen, dass die für die
“fertilen“ Zellen als kennzeichnend angegebenen Eigenschaften
nicht nur diesen Zellen allein zukommen. So führt er an, dass
die Anlagen gewisser: sekundáürer Sori, z. DB. der Uredosori von
Puccinia Helianthi, eine sehr deutliche Palisadenschicht besitzen;
dass gewisse Veränderungen im Aussehen des Kernes eher in Zu-
sammenhang mit der nachfolgenden Sporenbildung, als mit "Befruch-
tung“ stehen; dass die sterilen Zellen beim Caeoma durch Über-
gangsformen mit dem massiven, sterilen Gewebe des eigentlichen
Azidiums verbunden sind, das keine Ähnlichkeit mit Trichogynen
hat; dass sterile Zellen auf analoge Weise auch in sekundären
Sori gebildet werden können, z. B. im sekundären Uredohäufchen
bei Triphragmium Ulmariae.
Diese Gründe scheinen recht stark zu sein, und ich teile voll-
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