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Man kann in der Sporenentwicklung gewisse Züge finden, die
Ähnlichkeit mit Phragmidieen zeigen. Ein solcher ist der äusserst
kurze Stiel der Uredosporen, der ‚wenig einem Stiel, sondern eher
den zwischen den Äzidiosporen gebildeten Interkalarzellen gleicht.
Beim Nachsuchen in der Literatur und unter eigenen Beobach-
lungen finde ich Ähnliche Verhältnisse nur bei dem von CHRIST-
MAN (1907) zytologisch untersuchten Phragmidium Polentillae cana-
densis Diet., bei dem aber diese Zelle wenigstens in gewissen Fällen
eine Länge erreicht, welche die Bezeichnung "Stiel^ rechtfertigt.
Eine andere Eigenschaft, die verdient bemerkt zu werden, ist der
Bau des Teleutosporenstieles. Bezeichnet man mit “Stiel” die ver-
längerte, schmale Partie, welche die Spore aus der sie erzeugenden
pseudoparenchymatischen Unterlage hebt, so muss er als aus 2
Teilen bestehend aufgefasst werden: einer oberen, verhältnismässig
kurzen, zylindrischen Zelle und einem unteren Teil, der eine schmale
Fortsetzung der Bazalzelle ist und, ohne eigene Kerne, mit dieser
in offener Verbindung steht. Ganz dieselben Verhältnisse habe ich
bei Gymnoconia interstitialis (Schlecht.) Lagerh. gefunden. Vielleicht
kann dieses Merkmal als Zeichen einer näheren Beziehung zwischen
Trachyspora und den Phragmidieen gedeutet werden. Mir scheint,
als ob die oben angeführten Talsachen, denen an und für sich
keine allzu grosse Bedeutung zukomml, im Zusammenhang ge-
sehen doch genügen dürften, um als Grund für die Aufrechter-
haltung des Genus Trachyspora zu dienen, welches unter den Phrag-
midieae am ehesten unterzubringen ist.
Systematische Betrachtungen über die Genera Tranzschelia,
Ochropsora und Coleosporium.
Wie oben erwähnt, hat ARTHUR (1906) aus der Galtung Puccinia
eine Anzahl auf Ranunculazeen parasilierender Arten entfernt, die
er mit der von DIETEL (1922 a, S. 30) als Genus Tranzschelia aul-
gefassten Gruppe Tranzschelieae vereinigt. Durch gewisse deutlich
markierte Eigenschaften ist die Zusammengehörigkeit der hierher ge-
hörenden Arten zweifellos bewiesen, während sie dadurch vom ge-
wöhnlichen Puceinia-Typus stark abweichen. Diese Eigenschaften
sind folgende: Spermogonien nur von der Kutikula bedeckt, mit
Spermatiophoren in einer ebenen Schicht; Teleutosporen aus 2 fast
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