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AT
kugelrunden, leicht trennbaren Zellen ohne äussere, für beide Zel-
len gemeinsame Wandschicht bestehend; Uredosporen, wo solche
vorkommen (bei Tranzschelia punctata und cohaesa) von überein-
stimmendem Aussehen. Dagegen kann die Anordnung der Teleuto-
sporen in Bündeln auf gemeinsamem Träger nicht als diese Arten
speziell auszeichnendes Merkmal gelten (vgl. S. 40). Statt dessen
dürfte die Art der Bildung von Membranstacheln auf den Teleuto-
sporen bei Tranzschelia fusca und wahrscheinlich auch bei den
übrigen Arten (vgl. S. 41) zur Charakterisierung dieser Gattung
verwendet werden.
Die Frage nach der natürlichsten Unterbringung des Genus Tranz-
schelia im Uredineensystem wird verschieden beantwortet. ARTHUR
(1906, S. 339) lasst sie eine besondere Tribus der Unterfamilie Ra-
veneliatae bilden, während DrEeTEL (1922 a, S. 30) meint, dass sie
durch den Bau des Spermogons sich nahe den Phragmidieen an-
schliesst. Wie ich im vorhergehenden nachgewiesen habe, findet
sich eine ausgemachle Verschiedenheit zwischen den Spermogonien
von Tranzschelia und den Phragmidieen im Vorkommen von Mün-
dungsparaphysen, die nur Tranzschelia hat. Dagegen scheinen iden-
tisch aussehende Spermogone im Genus Ravenelia vorzukommen,
was demnach für Amruuns Unterbringung der Galtung spricht.
Übrigens zeigt auch das Äzidienstadium von Ochropsora Ariae
eine auffallende Ähnlichkeit sowohl mit Tranzschelia punclata als
mit T. fusca. Der Spermogontypus ist völlig gleichartig, und die
Anlagen einerseits der Äzidien von Ochropsora Ariae und Tranz-
schelia punctata, andererseits die Teleutosporenhäufchen von Tranz-
schelia fusca können schlechthin in frühen Stadien nicht unterschie-
den werden. Hierzu kommt noch, dass Kursanoy (1922, S. 19) so-
wohl bei Ochropsora Ariae als bei Tranzschelia punctata eine Form
mit einkernigen Äzidiosporen gefunden hat — ein sehr seltenes
Vorkommen, das früher nur von Endophyllum Euphorbiae silvati-
cae (Mme. Moreau, 1911 und 1914) bekannt geworden ist. Auch
im Bau der Uredohäufchen findet man Ähnlichkeit zwischen
Ochropsora Ariae und Tranzschelia punctata, indem sie bei beiden
Arten von keulenförmigen Paraphysen umgeben sind, die sich bei
Ochropsora nach unten zu einer Art von Peridium zusammen-
schliessen. Schliesslich finden sich, wie DrgrEL hervorhebt, Ahn-
lichkeiten auch in biologischer Hinsicht, wie perennierendes Myzel
bei der Äzidienform, nahe verwandte Wirtpflanzen usw. Deshalb
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