- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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Beispiele beziehen sich auf nicht weniger als 5 Bastarde zwischen
der Canina-Sektion angehörenden Arten einerseits und tetraploiden
Spezies verschiedener anderer Gruppen andererseits.

Die durehgängige Bindung in der Meiosis bei Hybriden verse hieden-
chromosomiger Eltern ist in vererbungszytologischer Hinsicht von
grossem Interesse. Die chromosomalen Verhältnisse der F, von P. stri-
alocarpum X P. nudicaule zeigen keine Spur einer Verbindung ver-
schiedenchromosomiger Eltern: die Reduktionsteilung verläuft ebenso
regelmässig wie bei "reinen Arten". Wie unter solchen Umständen zu
erwarten, zeigt auch die F,, soweit bis jetzt ee
sucht, dieselbe regelmässige Konjugation der
Chromosomen wie die F,. Also hexaploi e
Formen durch Kreuzung einer di-
ploiden und einer dekaploiden Art
geschaffen! Damit liegt aber theoretisch

der Weg offen, auch Formen mit anderen
fig 4 > T " = - 3 4
lig. 4. (Papaver strialo- Chyomosomenzahlen, Multipeln der Grundzahl
carpum x P. nudicaule)
(X=21) X P. nudicaule . .
(x =7). Heterotype Kreuzung mit dem nudicaule-Elter würde tetra-

entsprechend, zu synthelisieren. Eine Rück-

Metaphasenplatteder ploiden Formen, 21 + 7 = 14, mit dem slrialo-
P. M. Z. — Vergr. 3880. carpum-Elter oktoploiden Formen,21 + 35 — 28ır,
den Ursprung geben. Von der Kreuzung /strialocarpum X nudi-
caule] X nudicaule(21 + 7) zeigt Fig.4 eine heterotype Metaphasen-
platte der P. M. Z. Die durchmusterten Präparate einiger Rück-
kreuzungsindividuen könnten ebensogut einer haploid 14-chromo-
somigen Art entstammen. Alles spricht dafür, dass auch die Rück-
kreuzung mit dem 35-chromosomigen Elter das oben als erwartet
angegebene Resultat liefern wird. In diesem Falle könnten also
durch Bastardierung diploider und dekaploider
Arten sowohl tetraploide, hexaploide wie okto-
ploide Formen gebildet werden.

Stockholm, Botanisches Institut der Universität, im April 1923

ZITIERTE. LITERATUR.

BLAKESLEE, A. E. Types of mutation and their possible significance in
evolution. — Amer. Nat. 55, 1921.

BripGes, C. B. Non-disjunction as proof of the chromosome theory of
heredity. — Geneties I, 1916.

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