- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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stattfindet. Die XXY-Weibchen können verschiedenen Ursprungs
sein. In dem Falle, wo die beiden X-Chromosomen von der
Mutter, das Y-Chromosom vom Vater stammt, findet bei XX-
Synapsis Selbstbindung statt. Autosyndese tritt auch
bei XY-Synapsis ein, wenn die Mutter mit XY oder X, der Vater
mit resp. X und XY beigetragen hat. Dies ist meines Wissens der
erste beschriebene Fall, worüber kein Zweifel besteht, dass Chro-
mosomen, demselben Elter entstammend, miteinander konjugieren,
Es ist zu erwarten, dass die Drosophila-Forschung die äusserst
komplizierte Frage nach den Bedingungen der Chromosomenkon-
jugalion in ein klareres Licht stellen wird.

Die nähere Erörterung der Beziehungen zwischen Konjugation
und Ursprung der Chromosomen bei den hier erwähnten Papaver-
Bastarden mit durchgängiger Bindung aller Chromosomen will ich
noch ausstehen lassen. Nur soviel sei hier bemerkt, dass es sich
gut denken lässt, die Entstammung homologer Chromosomen aus
Spermakern und Eikern entscheide in erster Linie über die Kon-
jugation der Chromosomen, nur in zweiter die *Homologie* der
von demselben Elter stammenden Chromosomen. Fälle, wo der
Ursprung aus verschiedenen Elterngameten eine entscheidende Rolle
bei der Konjugation spielt, sind von TÄCKHOLM (1922, 256 u. f.)
bei verschiedenen Rosa-Bastarden nachgewiesen. Bei den Rosen
der Sektion Caninae kommen Chromosomengarnituren der Typen
7m + ddp 7m + 21; und 7g + 28; vor. Dank seinen eingehenden
Untersuchungen kann TäckHoLm mit bindendem Beweise dafür
eintreten, dass diese chromosomalen Verhältnisse nur darin ihre
Erklärung finden können, dass man die Caninae-Rosen als F,-
Bastarde ansieht, bei deren Entstehen der eine Elter mit 7, der
andere mit 21, resp. 28 und 35 beigetragen hat. In allen diesen
Rosa-Typen würde also nur Allosyndese vorkommen. Wird aber
eine Spezies, vom Typus 7r + 211, deren weibliche Gamete gewöhn-
lich 28 Chromosomen enthält, da alle univalenten Chromosomen
im allgemeinen an ein und demselben Pol anlangen, “von einer
14-chromosomigen männlichen Gamete einer ganz anderen, wie es
scheint, beliebigen Art befruchtet, so entstehen bei dem Bastard
14 Doppelehromosomen; die Geminizahl der Mutter beträgt aber
nur 7. In diesem Fall scheint also die Abstammung von der frem-
den Gamete über die Paarung zu entscheiden und nicht die voll-
kommenere Homologie, die wohl eher bei den verschiedenen 7-er
Sätzen der Mutter zu finden ist.“ Die von T&cknorw angeführten

19 — 2492, Svensk Botanisk Tidskrift. 1924.

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