- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
388

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Schweden gefunden. Von C. commixta hat Lerrau (1918, S. 119)
eine f. sorediella mit Bortensoredien an einem einzigen Fundort
in der Schweiz gesammelt.

Vollkommen analoge Soredienyarietiten kommen bei verschie-
denen Arten der Gattung Cladonia vor, z. B. CI. rangiferina (m. sora-
lifera SaNpsT. 1922, S. 99, Saxpsr. Clad. exs. nr. 292, nur dreimal
in verschiedenen Teilen von Deutschland gefunden), Cl. silvatica
(m. sorediata Sannsr. 1921, S. 102, Saxpsr, Clad. exs. nr. 719, vier-
mal in verschiedenen Teilen von Mitteleuropa und einmal in Süd-
schweden gefunden), Cl. mitis (m. soralifera Sanpst, 1922, S. 111,
SANDST. Clad. exs. nr. 121 und 402, von 5 nordwestdeutschen Lokali-
täten angegeben), Cl. impexa (f. sorediosa Bovry DE LESDAIN, S. 55,
bei Dunkerque einmal gefunden), CI. rangiformis (1. sorediophora | N yl.]
WAIN. 1887, S. 368, SawpsT. 1922, S. 169, einmal in Baden und
einmal in Mähren gefunden) Die sehr seltene, nur dreimal in
Norwegen, Schweden und Finland gefundene Alecloria sarmentosa
rar. sorediosa (Lång) DR. (vgl. Du Rrgrz 1924 b, S. 145) ist auch
als ganz analog zu betrachten. Auch die von Brrrer (1901 a, S.
482—484) von Parmelia furfuracea beschriebene var. soralifera ist in
diese Kategorie einzuordnen; sie ist an ganz vereinzelten Lokalitälen
in den verschiedensten Teilen von Europa angetroffen worden,
überall in vereinzelten Individuen unter der normalen P. fur-
furacea (vgl. MALME 1915, S. 251, LynGE 1921, S. 142). Selbst habe
ich diese Varietät nur einmal gefunden, nämlich in der Schweiz, Kt.
Graubünden, Val Poschiavo, auf Lärchen bei Cavaglia, einzelne
Individuen in Massenvegelation von typischer P. furfuracea.

Vie oben gesagt, möchte ich die Soredienformen yon diesem
Typus als Varietäten behandeln, nicht als Arten aufstellen. Sie
sind olfenbar genotypisch konstant, denn sie wachsen immer mit
ihren nicht soredientragenden Parallelformen gemischt unter ganz
denselben Verhältnissen. Ob sie als Mutationen oder Neukom-
binationen aufzufassen sind, lässt sich gegenwärtig nicht entscheiden
— jedenfalls sind sie offenbar nicht vital, denn sonst würden sie
sich vermeheren und zu selbständig verbreiteten Arten entwickeln.

Einen Übergang zu den wirklich getrennten Soredienarten bildet
die Soredienform von Cetraria Delisei (f. sorediifera Malme, Lich.
suec. exs. nr. 503). Sie tritt in der schwedischen Gebirgskette hie
und da von Torne Lappmark in Norden bis Härjedalen in Süden
auf (ich kenne sie gegenwärlig von je einer Lokalität in Torne
Lappmark, Lule Lappmark, Jämtland und Härjedalen, anscheinend

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