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überall massenhaft und in reinen Besländen an begrenzten Flecken,
nicht mit der normalen C. Delisei gemischt. Eine Modilikalion
ist sie ohne Zweifel nicht, denn sie kommt an ganz ähnlichen
Standorten wie die Hauptform vor. Sie scheint aber auch keine
wirkliche Art zu sein, denn die Fundorte liegen ganz isoliert und
sie ist wahrscheinlich an jedem Fundort isoliert entstanden. Aber
sie scheint viel vitaler als die oben erwähnten sorediösen Cetraria-
Formen zu sein, und ich möchte dies dadurch hervorheben, dass
ich sie nicht nur als Varielät sondern als Subspezies auffasse (C.
Delisei *sorediifera |Malme] DR.*). Vielleicht ist sie auf dem Wege,
sich zu einer selbständig reproduzierenden Art zu entwickeln (aber
dort an mehreren Lokaliläten). Einen analogen Fall bildet wahr-
scheinlich Cetraria hepatizon *Frostii (Tuck.) DR.*, eine C. he-
patizon mit Bortensoredien, die bisher nur in Nordamerika ge-
funden ist.
Die ganz überwiegende Menge der sogenannten Soredienformen,
d. h. die Formen, die sich von ihrer soredienlosen Parallelform
nur durch die Soredienproduktion und mit denselben zusammen-
hängenden Eigenschaften (Apothezienentwicklung) unterscheiden,
zeigen aber eine ganz andere Weise von Auftreten. Sie treten nicht
wie die oben behandelten Formen an isolierten Standorten hie und
da im Verbreitungsgebiete der ^ Normalform " auf, sondern zeigen eine
zuzammenhängende, selbständige Verbreitung, die mit derjenigen
der *Normalform* sich im allgemeinen nicht deckt und in vielen
Fällen diese sogar teilweise ausschliesst. Ich werde nur ganz wenige
Beispiele anführen.
Evernia mesomorpha Nyl., eine zirkumpolare Art der nördlichen
Halbkugel, die in Europa ausgesprochen kontinental ist und im
nördlichen Asien offenbar ihre Hauptverbreitung hat, ist immer
mit Punktsoredien dicht besetzt und bildet fast niemals Apothe-
" Cetraria Delisei (Bory) Th. Fr. *sorediifera (Malme) DR. (syn. C. Delisei f.
sorediifera Malme, Lich, suec. exs. nr. 503 [nomen nudum|). — Soredia super-
licialia et marginalia, primum rotundata demum difformia et saepe + confluentia,
+ convexa, alba vel raro caesioalbida larinosa + copiosa. Cetera ut in typo. —
Hab. in alpibus Sueciae.
> Celraria hepatizon (Ach.) Wain. *Frostü (Tuck.) DR. (syn. Parmelia Frostü
Tuck. in sched. Cfr. Tuck., Syn. N. Am. Lich. I [1882], p. 34). — Soredia marginalia
et raro superticialia, maculiformia, demum saepe + limbiformia, albida vel caesio-
albida, farinosa vel granulosa, copiosa. Cetera ut in typo. Apothecia ignota. -
Hab. in America boreali (White Mountains; Mt Desert, Me; Brattleborough, Vt;
Delaware Water Gap |Tuck. 1. c.]).
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