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Dass die verschiedenen Formen nicht sämtlich Standortsmodi-
fikationen sein können, wird merkwürdigerweise schon gerade von
CHAMISSO und SCHLECHTENDAHL hervorgehoben, die a. a. O. (S. 368)
schreiben: “H. asiatica horti botaniei Berolinensis et Willdenowii
in Enumeratione, cum planta majori Capensi omnino et umbellis
compositis convenit, valde diversa a Brasiliensi planta, quae viva in
hortum botanieum allata, foliis crassis et calthaeformibus luxurians,
floribus fructibusque majoribus, naturam suam servare videtur."
Die Vielfältigkeit der Verschiedenheiten und die gut umgrenzten
Verbreitungsbezirke der Sippen haben mich veranlasst, sie als Arten
zu betrachten.
Wenn wir von den ungenügend bekannten Arten absehen, sind
im folgenden 11 Arten behandelt. Von diesen sind nicht minder
als 6 rein amerikanisch, davon 2 nord- und zentralamerikanisch
und 4 südamerikanisch. Von den erstgennanten ist die eine, C.
repanda, auf Westindien und die atlantischen Vereinigten Staaten
beschränkt, die andere, C. floridana, ist noch über Mexiko und
Zentralamerika verbreitet. — Eine der südamerikanischen, C. tri-
flora, ist in Chile heimisch. Die drei übrigen sind Bewohner des
atlantischen Südamerika: eine, C. biflora, ist in ganz Brasilien ver-
breitet, eine zweite, C. Dusenii, ist nur aus der Provinz Paraná be-
kannt, und die dritte, C. hirlella, ist im südlichsten Brasilien, in
Paraguay und Uruguay heimisch.
Aus Australien sind 4 Arten bekannt, davon 2 Endeme; die eine,
C. cordifolia, gehört dem Kontinent und die andere, C. uniflora,
Neuseeland an. Die dritte Art ist die weiter verbreitete C. asiatica
(s. slr.)
In Afrika kommen 3 mir genügend bekannle Arten vor, und
zwar C. ulugurensis im Tanganyika-Terrilorium (chem. Deutsch-
Ostafrika), C. coriacea in Südafrika und C. asiatica in ganz Afrika,
südlich der grossen Wüsten. Diese Art ist ausserdem über Indien,
Ostasien, den indo-malayischen Archipel und einen grossen Teil
der Südseeinseln verbreitet! und hier die einzige Art der Asialicae.
’ Die grosse Verbreitung der €, asiatica (s. 1.) und gewisser Hydrocotyle-
Arten pllegt als Beweis für das hohe geologische Alter der Hydrocotyloideae her-
angezogen zu werden. Dieser Beweis gewinnt natürlich nur noch an Stärke, da
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