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eriler — sat longis praedita. Flocei glandulaeque igitur tantum-
modo adsunt. Ceteroquin notae omnino Hieracii Ulle-
pitschii!
Kriván, der Abhang des Nad Pavlovu gegen das Handeltal, dicht
über der Krummholzregion, ca. 1 900 m ü. d. M., 17. VIII. 1924.
Ich fand 2 Individuen dieser interessanten Form unter mehreren
Exemplaren von typischem H. Ullepilschii. Es liegt hier ganz
dieselbe Erscheinung wie z. B. bei dem Vorkommen von H. adeneimon
Om. und H. nilescens Elfstr. unter den Hieracia alpina vor (vgl. Arkiv
för Botanik, Bd. 19, Nr. 7 [1924], S. 10). Es handelt sich ohne
Zweilel um eine Verlustmutation. Die Haare aller krautigen Teile
(Stengel, Blätter und Hüllblättehen) sind verschwunden, dafür sind
die Drüsen zahlreieher und länger geworden. Im übrigen aber
ist alles noch unverändert da, auch die Flocken!
Auch das von Zaun in Allgem. Bot. Zeitschr. 1906, S. 40 und
in Englers Pflanzenreich, IV, 280 (1922) beschriebene H. glandu-
lifolium v. anolrichum Neie. et Zahn ist aller Wahrscheinlichkeil
nach eine solehe Mutation. Sie ist auf Stara planina in Bulgarien
von J. NEICEFF angelroffen worden. .Dort sind nach Zann (Allgem.
3ot. Zeitschr. 1906) auch H. rhodopeumGriseb.und H. glandulifolium
N. et P. gefunden worden. Möglich, dass in der Gruppe Alpicolina
dergleichen Formenbildungen verhältnismässig oft zur Erscheinung
kommen.
Sollte auch H. glanduliferum Hoppe eine ähnliche Bildung irgend
einer Form des H. piliferum Hoppe darstellen, obwohl hier das
Weglallen der Haare sich meistens auf den Stengel beschränkt
hal? Jedenfalls scheint es auffallend, dass diese “Elementar-
arten“ oft in denselben Gegenden oder auf denselben Standorten
aultrelen.
H. rufotectum n. Sp.
Caulis 16—19 cm altus, 0—1-lolius, plerumque folio evoluto
ima parle munilus, semper valde gracilis, simplex et monocephalus
vel superne peduneulum monocephalum ex axillo bracteae emil-
tens; acladium 9—22 mm longum. Involuera minora (primarium
7—9 mm altum), pilis 2—5 mm longis densissime, [loccis modice
veslila, glandulae pilorum densissimorum causa difficile reperiuntur.
Setae glandulaeque summae vel superioris partis
caulis villique involucrorum rufi in lutescentem leviter
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