- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 2. 1908 /
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robusta findet sich nach Nicolosi-Roncati (1907) reichlich Stärke.
— Zur Zeit des Keimens des Pollenkorns schwinden die
Stärkekörner oft [vgl. auch das Verhalten bei Podocarpus (Coker a. a.
O. S. 91)], aber zuweilen kann es auch vorkommen, dass sie noch
länger persistieren und sogar in den Pollenschlauch hinabwandern.

Die erste Teilung im Pollenkorn zeigt Fig. 4, Taf. 7. Die
Kernspindel steht wie bei Podocarpus und Dacryclium perpendikulär. So
bildet sich eine kleine linsenförmige an die Körnerwand gedrückte
Zelle, die erste Prothalliumzelle (Fig. 5, Taf. 7). Gewöhnlich
scheint sich eine Wand um sie herum zu bilden (Fig. 6, Taf. l)
wie bei Podocarpus und Dacrydium (Jeffrey und Chrysler). Bei
Podocarpus coriacea konnte jedoch Coker eine Wand weder jetzt
noch bei den folgenden Teilungen finden. Zu dieser Zeit ist das
Pollenkorn noch ziemlich inhaltsarm; auch die Stärkemenge ist
gering. Nach Jeffrey und Chrysler zeichnen sich dagegen bei
Podocarpus gerade die jüngeren Stadien der Pollenentwicklung
durch einen bedeutenderen Stärkegehalt aus.

Die zweite Teilung gleicht der vorhergehenden und die Spindel
hat dieselbe Lage. Die dadurch gebildete zweite Prothalliumzelle
fügt sich der ersten direkt von oben her an. Sie ist ziemlich
stark abgeplattet, scheibenförmig, und auch der Kern hat die
entsprechende Form (Fig. 6, Taf. 7). Eine deutliche Cellulosawand
scheint sich um diese Zelle herum nicht auszubilden, wenigstens
konnte ich keine entdecken. Bei Podocarpus und Dacrydium und
wohl auch bei Ayathis soll dagegen nach Jeffrey und Chrysler
auch diese Zelle von einer wohlausgebildeten Wand umgeben sein.

Durch die kurz darauf folgende dritte Teilung entstehen ein grosser,
freier Kern, der Schlauchkern, und eine Zelle, die Antheridiumzelle1.
Jetzt liegen also drei Zellen und ein Kern reihenweise im
Pollenkorn übereinander geordne* (Fig. 7, Taf. 7). Auch der
Antheridiumzelle fehlt hier, im Gegensatz zu Podocarpus. Dacrydium und
auch Ayathis, eine deutliche Cellulosawand. Später wandert der

’ Die Terminologie dieser Gebilde im Pollenkorn stellt noch nicht genügend lest.
Die letzterwähnte Zelle wird von den Engländern lind Amerikanern meistens «the
generative cell» genannt, eine Bezeichnung, die jedoch eher der Mutterzelle der
Spermazellen, the body cell» der genannten Verfasser, einzuräumen ist. Als
passenden Namen für die Mutterzelle der generativen Zelle nehme ich daher den ihr
schon von Stbasburgek beigelegten Namen «antheridiale Prothalliumzelle» oder
kürzer «Antheridiumzelle auf.

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