- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 2. 1908 /
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cum officinale, Veronica scutellata, deren Wasserformen auch, soweit
ich weiss, nicht früher beschrieben worden sind.

Hydrophile Anpassungen morphologischer Natur. Das
Blatt. Die submersen Wasserblätter gehören, wie Schknck gezeigt
hat, 3 Typen an: a) das haarfein geteilte, radiäre Blatt, b) das
Bandblatt, c) das breite durchsichtige Blatt, mehreren
Potamogeton-Arten charakteristisch. Die mehr zufällig submersen Blätter streben
sich einer von diesen Kategorien unterzuordnen, wenn sie nicht
bald vermodern und abfallen, oder auch gar nicht zur Entwicklung
kommen, wie es bei mehreren Xerophyten der Fall ist (Centaurea
jacea, Cynanchum vincetoxicum, Herniciria glabra, Mentha austriaca,
Polygonum aviculare).

Verlängert und verschmälert werden die Blätter sehr deutlich bei
Iniila britanica, Leontodon autumnalis, Plantago major, Potentilla
anserina (Blattstiel), Taraxacuin officinale.

Eine sehr deutliche Verdünnung des Blattes, wodurch die Lamina
durchsichtig wird, fand sich besonders bei Plantago major,
Polygonum persicaria, Teucrium scordium und Veronica scutellata; bei den
zwei letzten war auch Dilatation der Lamina bemerkbar. Die
Verdiinnung ist besonders von der Verminderung der Mesophyllager
hervorgerufen.

Eine eigenartige Anpassung fand sich bei Potentilla reptans, bei
welcher die Blattstiele sich bei höherem Wasserstand verlängern,
um die Blattflächen über Wasser zu halten.

Von Kryptogamen fand ich Polytrichum commune, das
nennenswert ist, weil die untergetauchten Blätter eine andere Lichtlage
als die Luftblätter hatten. Dasselbe habe ich später (in diesem
Frühjahr) auch an Ranunculus flammula und Ranunculus repens
gesehen.

Haare, Blattzähne und kürzere Lappen streben bei untergetauchten
Exemplaren zu verschwinden.

Der Stamm wird in grösserem oder kleinerem Grade verlängert.
An Formen, die in sehr tiefem Wasser wachsen, entwickelt sich oft
ein Hebestengel, aus einigen sehr verlängerten Internodien bestehend,
/.. B. bei Ranunculus flammula, Jiincus-Arten. Die Verlängerung des
Stammes und der Blätter wird durch die geschwächten
Lichtverhältnisse hervorgerufen.

Eine äusserst reichliche Sprossbildung von den Knoten lindé| sich
bei vielen submersen Pflanzen.

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