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einer grossen Bauimvurzel, und die Gamophyten traten selir verein
zeit auf. Wahrscheinlich waren die letzten des vorigen Herbstes
verbreiteten Sporen hieher zu spät gelangt, um unmittelbar ihre
Entwicklung zu beginnen.
Ob es unter unsren schwedischen Farnen solche Allen giebt,
deren Sporen für die Keimung eine Nachreife bedürfen, lasse ich
dahingestellt, doch möchte ich hier auf zwei Alten aufmerksam
machen, die in meinen Kulturen wiederholt in derselben Weise
von den andern abwichen.
Von meinen Aussaaten wurde die letzte 7. V 1906 vorgenommen.
Nach einer Woche hatte Polgpodium vulgare die Keimung schon
eingeleitet, nach weiter 4 Tagen schimmerte der Topf, der
Phe-gopteris robertiana beherbergte, in einem zarten Grün und am 18.
Mai konnte ich dieselbe Tatsache für Asplenium trichomanes
konstatieren. So folgten die Arten schnell auf einander.
Im Sommer hatte ich nicht Gelegenheit, meine Kultur zu
beobachten, bei einer erst 10. Oktober erneuerten Untersuchung
tand ich aber die Gamophyten der meisten Arten in lebhafter und
kräftiger Entwicklung. Eine Ausnahme bildete indessen Blechnum
spirant, dessen Sporen ich leider niemals zur Keimung bringen konnte,
Asplenium septentrionale und Phegopteris polgpodioides. Da die Töpfe
dieser letztgenannten Arten fortwährend Anfang December völlig leer
standen, nahm ich eine wiederholte Aussaat von Sporen vor. Diese
wurden wie die schon einmal gesäten des vorigen Herbstes bei
ihrer Reife frisch eingesammelt, und es schien mir daher sehr
eigentümlich, dass eben diese Arten von den übrigen in so
auffälliger Weise abwichen. Doch, von dieser zweiten Aussaat konnte
ich nicht einmal nach einem Jahre irgend welchen Erfolg
konstatieren, und ich inusste daher annehmen, dass die Sporen in einer
Weise beschädigt worden waren, so dass sie ihre Keimungsfähigkeit
verloren hatten.
Um so mehr erstaunte ich, als ich Anfang 1908 eine allgemeine
Keimung für die beiden Arten notieren konnte. Die Gamophyten
wuchsen aber ganz unbedeutend, ehe sie befruchtet wurden, und
die Sporophytentwicklung trat somit sehr frühzeitig ein. Wie
man auch diese eigentümliche Keimung erklären mag, eine Sache
steht doch fest, und es ist diese: die Sporen der fraglichen Arten
vermögen wenigstens ein Jahr hindurch ihr Keimungsfähigkeit zu
erhalten, wenn sie auf oder in feuchter Erde eingebettet liegen.
Wenn man somit in den Aussaaten solche Beobachtungen machen
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