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seiner mittleren Partie völlig getötet, so dass eine Nahrungszufuhr
zu den vorderen Teilen nicht langer stattlinden konnte (Fig. 3,
links). Eine Folge davon wurde die Entwicklung drei
reparativer Sprosse, aus der vorderen Partie zwei, die sofort kräftige
Rhizoide zur Ausbildung brachten, unterhalb des beschädigten
Teiles einer, jedoch ohne zugleich eintretende Rhizoidbildung,
weil derselbe durch die noch lebendige, rhizoidführende Basis des
Muttergamophyten anorganische Nahrung beziehen konnte. Von
diesen Sprossen war wenigstens der letztere aus einer einzigen
Randzelle hervorgegangen, die sich allmählich vergrössert hatte und
unmittelbar, somit ohne zuerst protonemaartig heranzuwachsen, eine
zweischneidige Scheitelzelle angelegt hatte.
Auf einer Exkursion in der Nähe von Upsala (Harparbol bei
Länna) 14. Mai 1905 hatte ich die Gelegenheit, ein sehr
interessantes Material einzusammeln. Es waren grosse, überwinterte
Gamophyten, die schon eine Keimpflanze zur Ausbildung gebracht
hatten. Durch eine Untersuchung ergab es sich, dass sie nach dem
Hervorbringen dieses Embryos sich noch lebendig erhielten,
obgleich einzelne Partien des Körpers bräunlich und somit getötet
waren. Es wird somit durch diese Beobachtung festgelegt, dass
die Befruchtung nicht notwendigerweise ein totales Absterben der
geschlechtlichen Generation mit sich bringt. Die fortgesetzte
Entwicklung dieser Gamophyten fand in einer sehr reichen Sprossung
ihren Ausdruck (Fig. 13, Taf. Ii). Wie aus der Figur hervorgeht,
wurden die Ränder dabei ausschliesslich beansprucht und
sämtliche Sprosse sind hier aus mehreren Bandzellen gemeinsam
gebildet. Die Sprosse wurden bald herzförmig und hatten sich vom
Scheitel her bis auf die basale Region des allen Gamophyten
verbreitet.
Fig. 12, Taf. 11 zeigt eigentlich einen ähnlichen
Entwicklungsverlauf, doch sind hier die Adventivsprosse hauptsächlich auf die
vorderen Seitenteile beschränkt, und zwei von ihnen, die auch allein
bedeutend mehr vergrössert abgebildet sind (Fig. 4), entstanden aus
einer einzigen Randzelle. Man kann auch an diesen letztgenannten
Figuren die Beobachtung machen, dass die Bandsprossung, wenn
auch jiur eine einzige Zelle den Grund liefert, sehr frühzeitig wenn
nicht sogleich Zellflächen herbeiführt. Dass diese ohnedies
unmittelbar Spermogonien entstehen lassen können, ist ja eine
allbekannte Tatsache. Man vergleiche über frühzeitige Spermogonien-
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