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2<U
kommen kann. Eine Befruchtung wird somil immer möglich,
sobald neue Spermogonien gebildet werden.
Schon vorher habe ich erwähnt, dass an den fraglichen
Scolo-/x’/ir/riti/n-Gamophyten, nachdem sie eine Zeitlang in meinem
Arbeitszimmer gehalten worden waren, zahlreiche sowohl fädige als
dächen förmige Adventivsprosse zum Vorschein kamen. Die Ursache
dieser Sprossung isl wahrscheinlich in den dasselbst etwas minder
günstigen Belichtungsverhältnissen sowie in einer trockeneren
Kultur zu suchen. Die jungen Sprosse entwickelten teilweise
Spermogonien. und ich stelle die Ausbildung derselben mit dem späteren
Auftreten von Keimpflanzen in auffälligem Zusammenhang. An dem
in Fig. 6, Taf. 11 abgebildeten Gamophyten bildeten sich sogar zwei
getrennte Sporophvten aus, was ja übrigens derselbe in diesem
Falle gut ertragen dürfte.
Der Anschauung Goebels, dass es die reichliche
Archegonien-ausbildung ist, die ein schliessliches Absterben bewirken sollte,
kann ich nicht beistimmen. Das Vegetativbleiben isl wiederum
mit einer sehr ausgiebigen Archegonienentwicklung aufs engste
verbunden, und ich vermute, dass der kräftige vegetative Aufbau eben
gestatten kann, dass eine so enorme Menge von weiblichen
Sexualorganen zur Entwicklung gelangen, statt dass der Gamophyt durch
diese Bildungen zum Absterben gebracht werden sollte.
Zum Schluss nur einige Angaben, die freilich die Gamophyten
nicht direkt betreffen, sondern sich auf die ungeschlechtliche
Generation beziehen, die wohl aber in einer Darstellung, wie der
vorliegenden, eine Erörterung auch erhalten könnten.
Es gilt nämlich eine von mir schon vorher berührte Frage
über den Zeitpunkt für die eintretende Fertilität der Sporophvten
(Lagerberg I, p. 24). Während ich aber damals keine positive
Angaben liefern konnte, habe ich jetzt die Gelegenheit, solche
wenigstens für zwei Arten mitteilen zu können. Die a. a. ().
besprochenen Exemplare von AHii/riiim filix femina und Aspidium
filix mus waren nach 3-jährigem Wachstum ohne Andeutungen von
Indusion und Sporangien, und nach weiter einem Jahre d. h. des
vorigen Sommers blieb ihr Verhalten immer dasselbe. Ähnliches
ist auch für 3-jährige Sporophvten von Aspidium crisltilum und
Ihelt/pteris zu notieren, die jetzt mehr als fusslange Blätter
getrieben haben. Diese Farne brauchen somit mutmasslich eine
geraume Zeil heranzuwachsen, ehe sie Sporen produzieren können,
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