- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
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Mitte eingekniffenes Chromosom halten könnte. Fig. 28 zeigt
andere von den späteren Übergangsstufen des Ruhestadiums. Die
Anzahl der Chromosomen scheint zuzunehmen; dies dürfte aber
als ein an mehreren Stellen der Chromosomen gleichseitig
beginnender Vakuolisierungsprozess erklärt werden können. Besonders
in Fig. 29 scheint hierbei eine Längsspaltung aufzutreten, eine
Erscheinung, die sich mit dem vergleichen lässt, was Grégoire (4)
bei andern Pflanzen beschrieben hat. Ob dieselbe hier, beim
Übertritt der Chromosomen in das Ruhestadium, nur die Vakuoliserung
bedeutet, dürfte zweifelhaft sein. Ich möchte sie eher noch als
eine Beschleunigung der wirklichen Längsspaltung für die folgende
Teilung des Kerns der Pollenzelle auffassen. Auffallend ist jedoch
immerhin die scheinbare Querteilung der Chromosomen in
mehrere kleinere Partien, und ich bin sehr zu der Annahme geneigl,
dass diese Erscheinung, wenn wir sie mit der in Fig. 27
abgebildeten vergleichen, etwas anderes bedeuten könnte, nämlich dass die
drei Chromosomen von Crepis virens eigentlich eine Art
Sammelchromosomen sein könnten. Juel (i) fand bei Crepis tectorum 4
ungefähr gleich lange Chromosomen. Es ist mir nicht
unwahrscheinlich, dass die in Fig. 27 abgebildete Erscheinung andeuten könnte,
dass das lange Chromosom eigentlich aus zwei Chromosomen
zusammengesetzt wäre. Ich will hierzu bemerken, dass derartige
Stadien in meinen Präparaten durchaus nichts Ungewöhnliches sind.
Im allgemeinen beträgt ja die haploide Chromosomenzahl der
Com-positen etwa 7—12, und die geringe Anzahl 3—4 ist ja
ausserordentlich selten. Vielleicht ist dies nur der Ausdruck für einen
passenden Teilungsmechanismus, der die zahlreicheren Chromosomen
in eine Minderheit grösserer Einheiten sammelt. Ich kann hier
jedoch nicht näher darauf eingehen, da ich voraussichtlich in einem
andern Zusammenhange, bei der Besprechung der Prochromosomen,
Veranlassung haben werde, dieser Frage näher zu treten (vgl. z. 15.
Mc Clung 7).

Die Embryosackbildung.

Die Teilungen im Embryosack habe ich nicht so eingehend
studiert, habe aber doch auch hier deutlich dieselben
Grössenverhält-nisse der Chromosomen wie bei der Pollenbildung beobachten
können. Fig. 31 gibt ein Spiremstadium wieder, in dem der Aufbau
der Chromosomen aus Chromomeren sehr deutlich hervortritt. Fig.
32 veranschaulicht die Metaphase bei der Teilung der Embryosack-

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