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neun, und da die abgezeichnete Kernhälfte die grösste war, ist es
möglich, dass sich im nächsten Schnitt drei solcher Paare befinden
könnten, obgleich ich nicht die Gelegenheit hatte, dieses hier
kontrollieren zu können. Nach allem zu urteilen sind jedoch diese
Körper die ein wenig verlängerten Prochromosomenpaare.
Eine Abbildung desselben Stadiums bei Achillea zeigt Fig. 16.
Hier sehen wir den zusammengeballten Knäuel von der Seite, und
aus diesem schiessen paarige Fäden in den Kernraum hinein,
während man in der seitlichen Masse und an den Fäden mehrere
Gamosomenpaare wahrnehmen kann.
Wenn die Gamosomen als solche vollständig verschwunden, d. h.
zu Gamomiten entwickelt sind, nimmt der Kern ein solches
Aussehen wie Figg. 18 und 19 an. In Fig. 19 sehen wir, dass die
paarigen Gamomiten schon zu verschmelzen begonnen haben. Ob
zwei einheitliche Tochterspireme wirklich in diesem Stadium bei
Achillea existieren, im Gegensatz zu dem, was ich für die frühe
Svnapsis bei Calendula vermutete, ist schwer zu entscheiden. Figg.
18 u. 19 würden jedoch nicht gegen eine solche Deutung sprechen.
Die sichtbaren Schlingen sind nämlich nicht zahlreich genug, als
dass man vermuten könnte, dass jede einem Gamomitenpaar
entsprechen würde. — In Figg. 18 und 19 sind die gezeichneten
Kernfragmente die grössten, und die freien Enden, die in den Figuren zu
sehen sind, sind wahrscheinlich durch das Messer verursacht. — Die
Wahrscheinlichkeit spricht also dafür, dass bei Achillea in der späten
Svnapsis die Gamomitenpaare mit ihren Enden kettenweise vereinigt
sind. Wenn man behauptet, dass diese Doppelkette eine endlose sei,
so wäre offenbar allzuviel auf die Vermutung gebaut. Es ist ja
übrigens eine recht gleichgültige Sache, ob die in der Svnapsis mit einander
kopulierenden Einheiten auf einem doppelten Substratsystem oder
auf mehreren gelagert sind. Wahrscheinlich ist dieses Endverkleben
der Gamomitenpaare ein ganz sekundärer Vorgang, der etwa mit
dem Endverkleben der in der Diakinese sich befindenden
Chromosomen, wie es Strasbirger (1900), Miyake (05) und Mottier (07)
für Galtonia und Tradescantia beschrieben haben, zu vergleichen wäre.
Die gewöhnliche Gestalt des synaptischen Knäuels bei Achillea ist
die, die wir in Figg. 18 und 19 sehen. Fig. 19 ist der Knäuel in
der Seitenansicht und Fig. 18 derselbe im Querschnitt. Die
doppelten Schlingen scheinen von einem Punkte aus, in dem sie stark
verflochten sind, Kreise durch den Kernraum zu beschreiben, um
wieder an dieselbe Stelle zurückzukehren. Der Nucleolus liegt
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