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Trollius Prochromosomenteile seien. Wir haben gesehen, dass die
Chromatinklümpchen des Ruhestadiums, Figg. 24, 25, beim Beginn
der Prophase sich zu grösseren Anhäufungen ansammeln, Figg. 26,
27, 31. Ich glaube, dass diese kleinen Gamosomen in der Prophase
noch mehr zusammenlaufen, so dass die zu einem
Prochromosomen- oder Chromosomenindividuum gehörenden Chromatinanteile
zusammen eine grössere Einheit bilden werden, die dann dem
Prochromosom bei Calendula, Achillea usw. entspricht.
Eingehende Beobachtungen über diese Stadien bei Trollius haben
diese Auffassung begründet und zugleich gezeigt, dass die oben
erwähnten Lininfadenpaare, Figg. 28, 29 a u. 30, jedenfalls eine
gewisse Rolle bei der Chromatinzusammenziehung spielen.
Ich erkläre das Auftreten der Lininfadenpaare so: sie haben die
Aufgabe, die in dem oben erwähnten Sinne zusammengehörenden
Gamosomen aufzusammeln, um dann dieselbe Bedeutung für das
Ausspinnen des synaptischen Knäuels wie die früher bei Calendula
etc. erwähnten, aber später auftretenden Fäden zu bekommen. —
Nach dieser Auffassung würde die Zahl der Fäden derjenigen der
Chromosomen gleich sein. Ich habe dies nicht mit Sicherheit
nachweisen können, vielleicht könnte eine solche Figur wie 34
darauf deuten. Ich werde jedoch jetzt nicht näher auf die Deutung
dieser Stadien eingehen, hoffe aber in einer späteren Arbeit ein
grösseres Tatsachenmaterial hierüber geben zu können.
In solchen Stadien, wie denen der Fig. 34, sehe ich das
Chro-matinansammeln als beendet an, weil die Fadenpaare in einem
farblosen Liningerüst liegen. Fig. 30 gibt einen ausserordentlich
chromatinarmen Kern desselben Alters, wie den der Fig. 28, an.
Obgleich man solche Kerne wie die eben beschriebenen Figg. 28.
29 u. 30, die uns die Paarungsverhältnisse der Gamosomen und
Lininfäden deutlich vorführen, recht häufig und besonders in
wohlgelungenen Präparaten trifft, dürfen sie doch nicht als die einzigen
Typen dieses Stadiums gelten. Um dem Leser eine völlig unparteiische
Darstellung des Übergangsstadiums zur eigentlichen Synapsis zu
geben, habe ich in Figg. 28—35 eine Serie Kerne aufgestellt, die
alle in meinen Präparaten sichtbaren Haupttypen dieses Stadiums
illustrieren.
Ein in allen Präparaten vorkommender Typus ist der, welchen
wir in Figg. 32 u. 33 abgebildet haben. Von diesen dürfte der in
Fig. 33 ein wenig älter als der in Fig. 32 sein. Die chromatischen
Elemente sind in der ganzen Kernhöhle zerstreut, und von dünnen
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