- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
115

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

115

Studium der Phasen des Strepsinemas von Anthemis sehr
erleichtert.

Eine typische »second contraction» bei dieser Pflanze sehen wir
in Fig. 74. Die Doppelchromosomen haben noch immer dieselbe
Lage wie in Figg. 73, 72, sie sind aber kürzer und mehr gedreht.
Die meisten von ihnen verlaufen in der Richtung zweier beliebigen
Radien, ausserdem sieht man eines, das eine vollständige Öse um
das Zentrum geschlungen hat. Die »contraction»-Figur ähnelt also
der bei Trollius sehr, aber ist dort leichter analysierbar (vergl. Figg.
50, 51 und 53 bei Trollius und Figg. 62, 65, 68 und 69 bei
Matricaria). Wie wir an einigen Doppelchromosomen in Fig. 74 sehen,
ist ihre eine Hälfte fadenförmig in die Länge gezogen. Ich möchte
dies so erklären: die Doppelchromosomen, die mit ihrem einen Ende
wahrscheinlich an der Kernmembran haften (vergl. oben),
verkürzen und verdicken sich so, dass sie ihre Substanz nach dem
befestigten Ende hin übertragen. Wenn das eine Ende dann passiv
an ein anderes Chromosom oder an die Membran befestigt ist, so
muss sich das Doppelchromosom natürlich hier fadenförmig in die
Länge ziehen.

Wenn die Verkürzung so weit vorgeschritten ist, dass die
Chromosomen nur die Länge des Radiums haben, bekommen wir auch
hier die vorher beschriebenen sternförmigen Gruppierungen
derselben, die dann in die Diakinese übergehen, Figg. 76, 77. In Fig.
76 bemerkt man ausnahmsweise eine gleichmässige Körnelung
einiger bivalenten Chromosomen. — In der Diakinese, Fig. 77, sind
zwei Doppel Chromosomen zu sehen, die jünger als die übrigen
sind. Wir bemerken auch, dass sie in der Mitte ausgebuchtet sind.
Es macht den Eindruck, als ob die ringförmigen Diakinesenfiguren,
Fig. 77, in dieser Weise angelegt und die Teilchromosomen jedes
Paares nach aussen gezogen würden, obgleich ich keine
kinoplas-matischen Fäden gesehen habe.

Im grossen und ganzen verläuft das Strepsinemastadium bei
Anthemis ähnlich dem bei Matricaria. Vergl. die Figuren 61, 62,
63, 65, 68 und 69 von Matricaria und Figg. 72, 73, 74 und 76 von
Anthemis.

Bei Achillea, die übrigens keine Eigentümlichkeiten des
Strepsinemas zeigt, bemerkt man zuweilen eine bedeutende Deformierung
des Kerninhalts kurz nach der Spiremspaltung. Die
Doppelchromosomensehlingen scheinen grösstenteils in eine gekörnelte Masse
zerfallen zu sein. Ich sehe dies als eine Folge der ungünstigen

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Mon Dec 11 22:59:17 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/3/0143.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free