- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
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Einwirkung des Fixiermittels auf die neu entstandenen
Spaltungsprodukte an. Die so entstandene Umbildung gleicht sehr einem
Synapsisstadium, aber darf nicht mit einem solchen verwechselt
werden. Auch bei Trollius habe ich bisweilen wahrgenommen, dass
das gespaltete Spirem ein Aussehen annimmt, das darauf deutet,
dass es einen unvorteilhaften Einfluss seitens der Fixierflüssigkeit
erfahren hat. — In Fig. 79 sehen wir eine »second contraction»
bei Achillea und in Fig. 75 einige Doppelchromosomen eines
späteren Stadiums, dem auch die Doppelschlinge Fig. 78 entnommen
ist (vergl. hierüber oben).

Die Figuren 80—84 beziehen sich auf einige Phasen der
postspire-matischen Entwicklung der Chromosomen bei Calendula. Figg.
80, 81, 82 und 83 zeigen verschiedene »second contraction »-Stadien
dieser Pflanze. In Fig. 80 sehen wir, dass die Doppelchromosomen
an ihrer Kreuzungsstelle gänzlich zusammengeflossen zu sein
scheinen, woran wahrscheinlich die Fixierung schuld ist. Im
allgemeinen spreizen die Chromosomen jedes Paares weit aus einander,
wie in den Figg. 81 und 82 zu sehen ist. Nur ausnahmsweise sind
sie um einander gedreht, wie in Figg. 81 und 83. In Fig. 83 haben
wir ein spätes »second contraction»-Sladium, das etwa dem in Fig.
74 von Anthemis entspricht. Wir sehen in Fig. 83 noch ein
Beispiel der eigentümlichen Verkürzungsprozedur der
Doppelchromosomen, die ich schon bei Anthemis bei der Besprechung der Fig.
74 erklärt habe. Es scheint bei Calendula, als ob das ganze
Chromatin sich nach der einen Seite der Doppelchromosomen hin zöge,
das Linin hinter sich lassend, Fig. 83. Die in dieser Weise
konzentrierten Chromatinmassen scheinen unmittelbar in die Diakinese,
Fig. 84, überzugehen. Diese Verkürzungsprozedur erinnert an die,
die Yamanouchi (08) bei Nephrodium beschrieben hat, obgleich die
Doppelchromosomen von Calendula erst eine längere Periode, in der
die Verkürzung in normaler Weise verläuft, zurücklegen.

Die Resultate, zu denen ich über den Verlauf der
Chromosomenentwicklung nach der Spaltung des ungeteilten Spirems gekommen
bin, stehen also hauptsächlich mit dem im Einklang, was schon
von Grégoire (04) und Berghs (04, 05), Miyake, Overton, Allen,
Bosenberg, Lagerberg u. a. ausgesprochen worden ist. Miyake
(05) hat nachgewiesen, dass »second contraction »-ähnliche
Anordnungen bisweilen bei Lilium und Allium (vergl. seine Fig. 97 Taf.
IV 1. c. 05) zum Vorschein kommen, doch will er nichts
Bestimmtes darüber äussern, ob die »second contraction» ein »im allgemei-

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