- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
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ungen vorliegen, die mit den schon bekannten cytologischen Daten
von Rosa zusammengestellt, von nicht unerheblichen Interesse zu
sein scheinen. Strasburger hat in seiner bekannten
Alchemilla-Arbeit kurze Angaben über die heterotypische Teilung von Rosa
livida, cinnamomea und canina gegeben, aus der hervorgeht, dass
in diesen Formen die Chromosomenzahl bei der Reduktionsteilung
nur 8 beträgt, also die diploide Zahl 16 ist. In den von mir
untersuchten R. glauca- und canina-Formen ist die diploide Zahl 33
oder 34, die haploide sollte daher etwa 16 oder 17 betragen, aber
wegen der unregelmässigen Bindung der Chromosomen treten in
der ersten Teilung 7 bivalente und etwa 20 Univalente Elemente
auf. Dies zeigt, dass also in derselben Gattung und auch in
nächstverwandten Formen wie es die beiden R. cn/ii/ia-Formen sind, die
Chromosomenzahl sehr verschieden sein kann. Die von
Strasburger untersuchten Rosa waren sexuell, während die von mir
aller Wahrscheinlichkeit nach apogamisch sind; jedenfalls können
sie anscheinend typische Samen ohne Befruchtung bilden.

Auffallend ist es, dass in der Diakinese so ziemlich konstant 7
bivalente und 20 Univalente Chromosomen auftreten, während die
haploide Chromosomenzahl der sexuellen Rosae 8 beträgt.

Strasburger erörtert in seiner Alehemilla-Arbeit die Möglichkeit
eines Zusammenhanges von Polymorphie und Apogamie. Die
Tatsache, dass es sicher polymorphe Gattungen mit nur sehr wenigen
Chromosomen in den Kernen (so z. B. Rubus mit nur 6, und Rosa
mit 8 als haploide Chromosomenzahl) gibt, zeigt jedoch, dass die
»phylogenetischen Vorgänge, welche zu einem starken
Polymorphismus führen nicht notwendigerweise auch eine Steigerung der
Chromosomenzahl bedingen». Auch eine andere Annahme
nämlich, dass hohe Chromosomenzahlen zur Apogamie anregten, findet
Strasrurger kaum wahrscheinlich. Ein Blick auf die
Chromosomenzahlen der verschiedenen apogamischen Gattungen ist nicht
ohne Interesse. Ich habe die bis jetzt cytologisch untersuchten
Fälle hier unten zusammengestellt und dabei auch die
nächstverwanden sexuellen Formen mitgenommen:

Sexuelle Formen. Apogame Formen.

Hapl. Dipl. Hapl. Dipl.

Antennaria

alpina .................................... — — — 40—50

dioica .................................... 12—14 24 —

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