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160
Sexuelle Formen. Apogame Formen.
Hapl. Dipl. Hapl. Dipl.
Alchemilla
Eualchemilla....................................................— — 32 64
Aphanes ................................................................16 32 — —
Taraxacum
officinale..............................................................— — 12—13 20—30
confertum ............................................................8 16
Hieracium
auricula ..................................................................9 18
venosum ..............................................................7 14
ftagellare................................................................— 21 42
excellens ..................................................................— 17 34
Rosa canina ................................. 8 16 (17) 34
Ruine.r ................................................................................— 40 8 16
Thaliclrum ................................. 12 24 24 48
Vikstroemia indica ................................................— 26 52
Es geht aus der obigen Zusammenstellung hervor, dass mit einer
Ausnahme, in den Fällen, wo die apogamischen Formen mit
nächstverwandten sexuellen verglichen werden könnten, die somatische
Chromosomenzahl der ersteren ungefähr doppelt so gross ist wie
die der letzteren. Vikstroemia zeigt jedenfalls bemerkenswert hohe
Chromosomenzahl.
Fassen wir die bis jetzt bekannten Tatsachen von Apogamie
zusammen:
1. In den meisten untersuchten Fällen ist die somatische
Chromosomenzahl der apogamischen Formen ungefär doppelt so gross
wie der nächstverwandten sexuellen.
2. Apogamische Pflanzen können auch taugliche Pollenzellen
ausbilden z. B. Hieracium aurantiacum.
3. Meistens tritt jedoch eine Umbildung der Pollenzellen ein.
4. In einigen Fällen, wo in demselben Individium sowohl
am-phimiktische wie apomiktische Embryobildung vorkommt, ist auch
aposporie nachgewiesen (Hieracium excellens).
5. In vielen Fällen wo die Embryosackmutterzelle sich zum
Embryosack mit diploide Chromosomenzahl entwickelt, tritt auch
eine mehr oder weniger vollständige Unterdrückung der
Pollenbildung ein (Antennaria alpina).
6. In Fällen von aposporischer Embryosackbildung lässt sich
1 vgl. Overton J. B., Annais of Botany 1909. S. 23.
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