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wandfrei scheint. Denn die Chromosomen der somatischen Kerne
sind in der Prophase etwa kurz vor der Spindelbildung sicher,
wenigstens in den von mir untersuchten Fällen, grösser als die
Prochromosomen des Ruhestadiums, und ein Vergleich der Grösse
dieser letzteren mit derjenigen der heterotypischen Chromosomen
in Metaphase ist wohl nicht ohne weiteres berechtigt.
Prochromosomen habe ich nun in etwa 40 neuen Fällen gefunden,
in Gattungen der verschiedensten Familien. Ich will im folgenden
einige dieser Fälle kurz beschreiben.
Nuphar luteum. Ganz besonders deullich treten die
Prochromosomen hervor in dem Blattgewebe dieser Pflanze. Die Zahl der
Chromosomen beträgt 34. Die hier abgebildeten Kerne stammen
Fig. 1. Zwei Kerne mit Proehromosomen aus dem Blattstiel von Nuphar luteum.
aus Spreite und Stiel eines jungen Blattes, dessen bekannten
Grundgewebehaare ziemlich ausgewachsen waren. Textfigur 1 stellt zwei
Kerne aus dem Grundgewebe des Blattstieles dar. Die Kerne zeigen
ein auch in Safranin-Gentianaviolett-Präparaten chromatinarmes
Netzwerk, nur an der Kernmembran liegen mehrere grössere und
kleinere intensiv gefärbte Körner. Alle gefärbten Körper des Kerns
sind in der Figur eingezeichnet, dagegen nicht das achromatische
Kerngerüst. Die Anzahl dieser Körper beträgt ungefähr 30, in Fig.
A etwas weniger, aber einige Körper sind viel grösser als die
andern und sind deutlich aus mehreren zusammengesetzt. In Fig. 1,
Taf. 5 ist ein Kern der Gefässbündelelemente, bei etwas stärkerer
Vergrösserung abgebildet. Die Anzahl der Chromatinkörper ist
bedeutend geringer, kaum 20; hier treten jedoch einige von mehreren
Körnern zusammengesetzte viel grössere Chromatinkörper besonders
deutlich hervor. Interessant sind die beiden in Figg. 2 und 3
abgebildeten Kerne aus der subepidermalen Zellschicht der Blattspreite.
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