- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
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—32 /i. Die auf den Epidermiszellen durchaus llacli wachsenden
Stielzellen sind fast konstant ebenso lang wie die Asci breit sind,
und meistens schmäler als diese: 9,6—13,6 p lang, 9,6—10,2 p
breit. Auffallend ist die geringe Variabilität der Asci. Den Inhalt
der Asci bilden in den meisten Fällen Konidien, dagegen trifft man
selten Asci mit typischen Ascosporen an, die dann eiförmigt bis
fast kugelrund sind und 4 ,5 x 3,5 u messen.

Der Vergleich von T. Cerasi mit T. andina Iässt den bedeutenden
Unterschied erkennen, der in Bezug auf die Ausbildung der
Asci zwischen ihnen besteht. Die Sporenschläuche von T. Cerasi
sind z. B. durchgehends länger als die von T. andina, indem die
Asci der ersteren bis zu 50 p lang und ihre Stielzellen 10—17 /1
lang werden können. Dagegen ist T. andina breiter (s. oben) als
jene, die niemals eine grössere Breite als 10,u erreicht. Es ist mir
daher nicht verständlich, weshalb Sadebeck T. andina zu T. Cerasi
gebracht hat.

Unsere Art scheint, wie oben gesagt, den nordamerikanischen
Arten T. decipiens (Atkins.) Giesenh. und T. mirabilis (Atkins.) Giesenh.
sehr nahe zu stehen. Beide verursachen aber, was T. andina
niemals tut, eine bedeutende Hypertrophie ihrer betr. Wirtspflanzen,
Prunus americana Marsh, und P. angustifolia Marsh., deren
Sprossachsen, Blattstiele und Blätter sie angreifen . Schliesslich sei über
die Unterschiede in der Form der Sporenschläuche folgendes
bemerkt. Der Ascus von T. andina ist verhältnismässig kürzer und
stets breiter als bei jenen beiden Arten, während ihre Stielzelle eine
Mittelstellung einnimmt, d. h. schmäler und länger als die von T.
decipiens und im allgemeinen kürzer und breiter, als es gewöhnlich
der Fall bei T. mirabilis ist.

1 Siehe hierüber Gf.o. F. Atkinson, Leaf curl and plum pockets. Agricultural
Experiment Station. Botan. Divis. Bull. 73. Ithaka, N. J. 1894.

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