- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
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ich auch einige anatomische Charaktere, die sich als wertvoll
erwiesen haben, mitberücksichtigt und anhangsweise kurz angegeben.
Es sind auch einige Bauverhältnisse bei diesen hauptsächlich
systematischen Untersuchungen zu Tage gekommen, die Nilsson, der jedoch
nur ein verhältnismässig geringes Material zur Verfügung hatte,
entgangen waren. Vorläufig will ich hier einige derselben etwas
ausführlicher besprechen.

I.

Über das subepidermale Randstereom der Blätter.

Schon V. Poulsen (l), der im Jahre 1901 einige Spezies der
Gattung Xyris anatomisch untersuchte, hob hervor, dass die
Epider-miszellen der Blattränder in einigen Fällen, z. B. bei X. montivaga
Kunth, sehr hoch, d. h. in radialer Richtung gestreckt sind und
ringsum sehr verdickte Wände haben, so dass vom Lumen wenig
oder fast nichts zu sehen ist. Offenbar spielen diese Zellen eine
mechanische Rolle, indem der Blattrand durch dieselben einen
gewissen, wenn auch nicht sehr hohen Grad von Festigkeit
erreicht-Nilsson (I, p. 15) benannte denn auch die derartig gebaute
Epidermis eine mechanische: »In Bezug auf die Form und die
Verdickungsweise der Zellen ist anzuführen, dass bei einigen Arten
zwischen transpirierender und mechanischer Epidermis zu
unterscheiden ist. Diese ist durch die Grösse und die ringsum starke
Verdickung der Zellen —–ausgezeichnet und kommt
besonders in den Blatträndern der Arten, die ’folia margine cartilaginea’
haben, z. B. bei X. complanata und eriophylla,–-vor.»

Im Jahre 1896 wurde bei einer Xyris aus Matto Grosso, X.
stenoce-phala Malme (Fig. 1. a.), ein ganz anderer die Festigkeit der
Blattränder bezweckende Bau beschrieben (Malme, I, p. 19), und zwar
folgendermassen: »Hinsichtlich der Anatomie des Blattes weicht
X. stenocephala von allen bisjetzt anatomisch untersuchten Arten
der Gattung sehr auffallend ab. Die Blattränder sind nämlich mit
einer bis sechsschichtigen, im Querschnitte sichelförmigen Schiene
stereomatischer Zellen versehen». Hinzuzufügen ist, dass diese Zellen
subepidermale Sklerenchymfasern sind (vergl. unten), und dass
die Epidermiszellen der Blattränder, die sehr lang und im
Querschnitte isodiametrisch sind, ringsum sehr stark verdickte Wände
haben. Fünf Jahre später (Malme, III, p. 9) konnte ich noch ein
Beispiel derartig mechanischer Blattränder bei einer Xyris, X. Card-

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