- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
198

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

198

neri Malme, mitteilen: »Hinsichtlich der Anatomie der Blätter
erinnert Ar. Gardneri an X. stenocephala Malme. Die Blattränder sind
mit einer bis fünfschichtigen, im Querschnitte sichelförmigen Schiene
stereomatischer Zellen versehen, und die Epidermiszellen derselben
haben ringsum ungewöhnlich stark verdickte Wände.’
Hauptsächlich dieser unter den Xyridazeen seltene anatomische Bau der
Blattränder veranlasste mich, die Gardnersche Pflanze, die aus Cearä
stammt, als eine neue Spezies zu beschreiben. Schon damals ist
es mir nicht entgangen, dass sie sonst sehr an die von Nilsson
ausführlich beschriebene X. guianensis Steudel (Fig. 1. c.) erinnert.
Als ich später die südamerikanischen Xyridazeen des Kaiserl.
Botanischen Gartens zu St. Petersburg zur Bearbeitung bekam und
die daselbst befindliche Schomburgksche Pflanze (Nr. 1058), die
der Nilssonschen Beschreibung zu Grunde gelegen hatte,
untersuchen konnte, fand ich, dass A’. Gardneri mit der Steudelschen
Spezies identisch ist.

Schon im Jahre 1906 hat A. Heimerl (I, p. 69) den
anatomischen Bau der Blattränder bei X. guianensis kurz beschrieben:
»Der mikroskopische Befund ist dadurch auffallend, dass die beiden
erwähnten hellen Blattränder sich im Baue von dem übrigen
Gewebe sehr auszeichnen. Während die übrigen Epidermiszellen
mässig verdickte Aussenwände besitzen und den bekannten
rotbraunen Inhalt führen, werden die Blattränder von
Sklerenchym-strängen mit ungemein verdickten Zellen eingenommen und von
einer Epidermis bekleidet, welche ganz den darunter liegenden
Sklerenchymzellen gleicht, sich aber auch scharf von den
Epidermiszellen der Blattflächen unterscheidet.» In derselben Arbeit
erwähnt Heimerl noch eine Xyris, die denselben anatomischen Bau
der Blattränder aufweist, und zwar X. rubrolimbata Heimerl.

Ein viertes Beispiel derselben Art, X. fdiscapa Malme (Fig. 1. d.),
habe ich fast gleichzeitig bekannt gemacht (Malme, IV, p. 112).
Jetzt kann ich noch ein sehr ausgeprägtes und auffälliges
hinzufügen, und zwar die schon längst benannte X. lomatophglla Martius
(Fig. 1. b.).

Im grossen Ganzen besitzt bei den Xyridazeen der Blattrand mit
subepidermalem Stereom denselben Bau. Die stets langen
Epidermiszellen sind im Querschnitte isodiametrisch, haben ringsum sehr
stark verdickte Wände, so dass das Lumen fast wie ein Porenkanal
aussieht, und zeigen keine Phlorogluzin-Salzsäure-Reaktion. Fast
dieselbe Form haben die Sklerenchymfasern; sie sind aber oft

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Mon Dec 11 22:59:17 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/3/0228.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free